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Eine MK-Stadt voller Absperrbaken: Das ist der Grund

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Von: Georg Dickopf

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Am Obertor werden die noch ausstehenden Restarbeiten am Pflaster derzeit fortgesetzt.
Am Obertor werden die noch ausstehenden Restarbeiten am Pflaster derzeit fortgesetzt. © Dickopf, Georg

Rund um die Christuskirche wird derzeit im Zuge der Innenstadtsanierung fleißig gearbeitet. Am Alten Markt wurden die Pflasterarbeiten vor zweieinhalb Wochen noch gerade rechtzeitig vor dem Familienflohmarkt abgeschlossen, doch richtig fertig sieht der Bereich rund um den Stephansdachstuhl auch heute noch nicht aus. Warum das so ist, fragten wir Bauamtsleiter Sebastian Jülich.

Plettenberg – Dass immer noch diverse Warnbaken im Bereich rund um den Stephansdachstuhl stehen, hänge mit der noch ausstehenden sogenannten Gebrauchsabnahme der Flächen zusammen.

Gitter bleiben bis zur Abnahme

Erst wenn diese erfolgt sei, würden die Absperrungen entfernt. Damit wolle man verhindern, dass vor der Abnahme eine Beschädigung der Flächen erfolge. Funktioniert habe das beim Pflaster nicht, da dieses direkt nach dem Einbau durch Farbbeutel verschmutzt worden sei. Die Abnahme sollte laut Jülich am Dienstag letzter Woche erfolgen.

Gleiches gelte für die neuen Bänke hinter dem Stephansdachstuhl. Die Holzauflagen wurden mittlerweile mit dem Beton verschraubt, doch wegen eines Leerrohres für die Abfalleimer neben der Bank blieb ein Teil der Absperrung weiter stehen.

Rund um die noch nicht abgenommenen Wasserspiele und die Pflastersteinpaletten stehen Warnbaken am Alten Markt.
Rund um die noch nicht abgenommenen Wasserspiele und die Pflastersteinpaletten stehen Warnbaken am Alten Markt. © Dickopf, Georg

Die zunächst nicht lieferbaren Pflastersteine werden derzeit auf dem fertiggestellten Alten Markt vor dem Haus zur Sonne und im Bereich der ebenfalls seit längeren Zeit fertiggestellten Neue Straße zwischengelagert.

Auf die Frage, ob diese nicht an einem anderen Ort gelagert werden können, hieß es im Bauamt, dass die gelagerten Materialien Zug um Zug verarbeitet würden. Um weitere Lieferengpässe zu vermeiden, habe man nun sehr frühzeitig Pflaster abgerufen und dieses an besagten Stellen zwischengelagert, um so etwaige Verzögerungen auffangen zu können.

Pflasterarbeiten laufen

Seit dem 12. Oktober laufen auch die noch ausstehenden Pflasterarbeiten am Obertor. Dort muss noch rund ein Drittel der Fläche fertiggestellt werden.

Wie der Alte Markt in Zukunft gereinigt werden soll, wenn beim Einsatz eines Hochdruckreinigers alle Fugen ausgespült werden, beantworte Jülich ebenfalls.

Nachsanden nach Kehrmaschineneinsatz

So werde die Reinigung auch zukünftig durch den Bauhof erfolgen, der dazu auch die Kehrmaschine einsetzen könne. Das Pflaster müsse anschließend wie bei allen Pflastersteinen bei Bedarf nachgesandet werden, damit die Fugen wieder hinreichend stabil seien.

Dass dies mit Mehraufwand verbunden sei, habe man bei der Beratung über den zukünftigen Bodenbelag aufgeführt.

Standorte für neue Abfalleimer festgelegt

Die Abfalleimer, für die es schon Ersatzlösungen gab, wurden mittlerweile geliefert. Die jeweiligen Standorte habe man festgelegt und die Fundamente wie neben den Bänken unterm Stephansdachstuhl zum Großteil gesetzt. Die Abfalleimer sollen laut Sebastian Jülich in Kürze eingebaut werden.

Und auch in Sachen Baustetellenatmosphäre im Bereich der an sich nahezu fertiggestellten Graf-Dietrich-Straße hat sich endlich etwas getan. Der an einem Bauzaun angebrachte und wenig ansehnliche Werbeschriftzug der ausführenden Firma wurde nun entfernt.

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