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Pbergeats: Ehrenamtliche helfen Plettenberger Gastronomen

Patrick Simon (links) und Kai Januschewski haben Pbergeats erstellt.
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Patrick Simon (links) und Kai Januschewski haben das Portal Pbergeats ins Leben gerufen und helfen damit den heimischen Gastronomen.

Für Gastronomen ist das Jahr 2020 mehr als eine große Enttäuschung. Von heute auf morgen müssen sie in diesen Wochen das zweite Mal in diesem Jahr ihr Geschäft komplett auf Liefer- und Abholservice umstellen. Dabei hatten längst nicht alle Plettenberger Gastronomen vor der Pandemie den Weg ins Internet gefunden: Viele haben noch heute nur wenige Informationen online. Und auch Speisekarten finden sich oft nur schwer.

Plettenberg – Ein Umstand, der den Plettenbergern Kai Januschewski und Patrick Simon bereits vor Corona negativ aufgefallen war. Die beiden möchten jetzt die Plettenberger Gastronomen unterstützen – ehrenamtlich: Sie betreiben die Website Pbergeats (pbergeats.weebly.com). Hier finden sich Adressen, Öffnungszeiten und Speisekarten zu allen Plettenberger Restaurants und Imbissen – übersichtlich nach Gerichten geordnet. Jona Wiechowski hat mit Kai Januschewski gesprochen.

Wie ist die Idee entstanden?

Mir war es schon immer ein Dorn im Auge, dass bei der Überlegung „Was wollen wir denn heute mal zu Essen bestellen?“ immer eins fehlte: die Speisekarte. Zwar lag die komplette Schublade voll mit Speisekarten, aber ausgerechnet die, die in dem Moment gebraucht wurde, war nicht aufzufinden. Mit Corona kam dann die Überlegung, wie man die Region und die Vier-Täler-Stadt unterstützen könnte in dieser schwierigen Zeit. Mit Pbergeats fiel mir auf, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können – die Gastronomen so gut es geht zu unterstützen und im besten Fall für zusätzliche Bestellungen zu sorgen, durch die Möglichkeit bequem bestellen zu können. Und dann konnte ich noch die Schublade ausmisten, da von nun an alles digital an einem Ort war, was Nerven und Zeit spart.

Die Seite kann sowohl auf dem Smartphone, als auch auf Laptop, Tablet und PC aufgerufen werden.

Wie aufwendig war die Gestaltung?

Die Idee sowie die erste Seite sind in einer Nacht- und Nebelaktion entstanden. Innerhalb von einer Woche war die Seite mit den ersten Adressen online und wurde direkt sehr gut in den sozialen Netzwerken angenommen. Im Austausch mit meinem Kegelbruder Patrick Simon wurde uns schnell klar, dass wir die Seite auf ein noch ganz anderes Level heben könnten und so war er der Impulsgeber und Gestalter der Pbergeats-Seite 2.0. Seitdem tauschen wir uns regelmäßig über Änderungen, Aktualisierungen und neue Interessenten aus, die auf der Plattform aufgelistet werden möchten. Am Ball zu bleiben und nicht den Anschluss zu verlieren, war und ist hier das Wichtigste – weshalb wir nach Bekanntgabe des „Lockdown-Light“ aktiv auf die Gastronomen zugegangen sind, um möglichst alle Liefer- und Öffnungszeiten den Umständen entsprechend anzupassen.

Sie halten die Seite also ehrenamtlich am Laufen?

Alle Aufgaben rund um unsere Seite wie Aktualisierungen, Email-Rückmeldungen an die Gastronomen und Beiträge für Facebook planen, machen wir ehrenamtlich.

Ist noch mehr geplant?

Der nächste Schritt wäre für uns folgerichtig eine App, um eine noch einfachere Nutzung unserer Seite anbieten zu können. Da dies jedoch mit Kosten verbunden ist, wären wir hier auf Unterstützung angewiesen – interessierte Unterstützer können sich gerne an uns wenden, am Besten per Email an kai-23@gmx.de oder auch an p-simon@gmx.net.

Wie wird die Seite bisher angenommen?

Die Resonanz ist großartig und wir haben jede Woche vierstellige Besucherzahlen.

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