Ausstellung in allen Apotheken

Digitaler Impfpass: So lief der Start in den Plettenberger Apotheken

Laut Claudia Sielermann lief die Anforderung zunächst etwas holprig.
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Claudia Sielermann, Inhaberin der Märkischen Apotheke, berichtet, dass die Anforderung der Impfpässe zunächst etwas holprig begann. Im Verlauf des Montags habe es besser funktioniert.

Gleich zum Start des digitalen Impfpasses am Montag war das Interesse daran groß. Erhältlich ist der Pass in allen Plettenberger Apotheken oder wird es in Kürze sein. Doch die Ausstellung klappte nicht überall auf Anhieb.

Plettenberg – „Wir versuchen in dem Programm durchzukommen, aber der Server schießt uns immer wieder raus, weil heute morgen zu viele Apotheken gleichzeitig darauf zugreifen“, erklärte Katja Dörk vom Team der Engel-Apotheke. Der Unmut in Folge der Startschwierigkeiten habe sich bei den Kunden aber in Grenzen gehalten.

Dass das Portal des Apotheker-Verbandes, über das die Impfpässe angefordert wurden, in der ersten Stunde etwas holprig gelaufen ist, bestätigt auch Claudia Sielermann, Inhaberin der Märkischen Apotheke. Ein Grund dafür: „Es mussten sich alle Apotheken erst ein neues 15-stelliges Passwort generieren.“ Später habe es besser funktioniert.

Der Ablauf dabei ist immer gleich. „Die Geimpften kommen mit Impfpass und Personalausweis in die Apotheke und wir gleichen dann in dem Portal die Daten ab“, erklärt Sielermann. Dann wird ein QR-Code generiert, der ausgedruckt wird und mit dem Smartphone gescannt werden kann, sodass er dann in der neuen CovPass-App oder der Corona-Warn-App angezeigt wird, was in der Praxis auch schon funktioniere. Ab Mittwoch soll das auch über die Luca-App möglich sein.

Das Interesse bei den Apotheken-Kunden ist auf jeden Fall da. „Ich habe schon 20 Zertifikate ausgestellt“, teilte Sielermann am Vormittag mit.

Auch in der Apotheke Am Nocken wurden bereits die ersten Zertifikate ausgestellt, wie Mitarbeiterin Kathrin Klewer-Scherer mitteilt. Bereits in der vergangenen Woche habe es erste Nachfragen gegeben. Wernhard Dilthey von der Victoria-Apotheke in Eiringhausen hatte bis Montagmittag ebenfalls etwa 20 Nachfragen nach dem digitalen Impfpass. „Ich habe mit einem größeren Ansturm gerechnet“, sagt er. Die Durchführung sei dabei einfacher als angenommen und werde in wenigen Tagen Routine sein.

Dennoch koste die Bearbeitung etwas Zeit, laut Claudia Sielermann etwa zehn Minuten pro Patient. Dabei müssen zwei QR-Codes generiert werden, einer für jede Impfung.

Der normale Impfpass sei natürlich weiter gültig, betonen die Plettenberger Apotheker, aber der digitale Impfpass – da sind sie sich auch einig – sei praktischer, einfacher und bequemer. „Das Handy hat man immer dabei und verliert es auch nicht so schnell wie einen Impfpass“, sagt Jörg Düerkop von der Wieden-Apotheke, der am Montagmorgen noch keine QR-Codes ausstellen konnte, da er noch auf seine Zugangsdaten wartete. Er hoffe, so schnell wie möglich dabei sein zu können.

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