Ein halbes Jahr danach

Die Zukunft des Plettenberger Lennewehrs ist weiterhin ungewiss

Damit sollte die Unterspülung des Bahndammes (Bildmitte rechts im Hintergrund) verhindert werden.
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Damit sollte die Unterspülung des Bahndammes (Bildmitte rechts im Hintergrund) verhindert werden.

Knapp ein halbes Jahr ist seit der Öffnung des Lennewehres am Siesel vergangen.  Die Zukunft des Wehr ist aber weiter unklar.

Plettenberg - Als der Energieversorger Mark-E vor einem halben Jahr auf Anordnung der Bezirksregierung Arnsberg das Rollenwehr hochfuhr und den Lennestau damit aufhob, strömten Unmengen an Wasser talwärts und ließen den Lennepegel in dem Bereich um rund drei Meter sinken. Damit sollte die Unterspülung des Bahndammes verhindert werden.

Die Fischtreppe, die um das Rollenwehr herumführt, wurde durch die Wehröffnung von der Wasserzufuhr abgeschnitten. Unzählige Fische verendeten als Folge der sehr kurzfristig angesetzten Anordnung. Bernd Brieseck, Vorsitzender Plettenberger Maipiere, deren Fischbestand unmittelbar betroffen war, erklärte auf Anfrage, dass man sich mittlerweile mit dem Energieversorger in Sachen Schadensersatz geeinigt habe.

„Für uns ist die Sache damit abgeschlossen“, so Brieseck, der in Sachen Fischtreppe die weitere Entwicklung am Lennewehr abwarten will. Derzeit können die Fische laut Mark-E-Pressereferent Andreas Köster den Höhenunterschied am Wehr je nach Wasserstand auf natürliche Weise überwinden.

Nach Angaben von Köster wartet der Energieversorger auf das Ergebnis eines Gutachtens der Bezirksregierung. Wenn das vorliegt, kann abgeschätzt werden, welche Maßnahmen zur Hangabdichtung vorgenommen werden müssen. GED/Fotos: Meyer

Die Fischtreppe am Lennewehr ist trockengefallen.

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