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Der Weg ist das Ziel: Spendenfahrt für den guten Zweck

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Von: Simone Rein

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Bei ihrer Fahrt durch die Plettenberger Innenstadt zogen die Teilnehmer viele Blicke auf sich.
Bei ihrer Fahrt durch die Plettenberger Innenstadt zogen die Teilnehmer viele Blicke auf sich. © Simone Rein

Alles, was zwei und sogar drei Räder hatte, war am Samstag, 11. Juni, vor der Schützenhalle im Wieden herzlich willkommen. Gemeinsam ging es auf eine Spendenfahrt für den guten Zweck nach Attendorn.

Plettenberg – Der Vespa-Club Plettenberg freute sich über 68 Teilnehmer, die aus Nah und Fern angereist kamen. Unter den historischen Fahrzeugen und auch neueren Modellen waren Kennzeichen aus Dortmund, Hagen, Ennepe, Mettmann, Recklinghausen und Solingen zu erkennen.

Die weiteste Anreise hatte der „Sauhaufen Germany“ aus Düsseldorf. Der Präsident des seit einem Jahr existierenden Vereins in der Rheinmetropole, Marcel Marleaux, und seine Begleiterin stehen im engen Kontakt mit dem Plettenberger Verein und sie unterstützen sich gegenseitig. Über Facebook lernten sie sich kennen und es entstand eine enge Freundschaft. Die Düsseldorfer nahmen mit ihren Trikes an der Spendenfahrt teil.

Neben der jedem bekannten Vespa gesellten sich auch Mopeds des Herstellers Simson hinzu. Mit zehn Euro Teilnahmegebühr war man mit dabei. Für den guten Zweck konnte auch der eine oder andere Betrag zusätzlich gespendet werden. „Wir hoffen, dass der Spendenbetrag von 2800 Euro aus dem vergangenen Jahr noch getoppt werden kann“, zeigte sich der Vizepräsident Tommaso Catalano hoffnungsvoll und versteigerte vor Fahrtantritt einen Liegestuhl, Buttons und Banner.

Fachsimpeln am Startpunkt, vor der Schützenhalle.
Fachsimpeln am Startpunkt, vor der Schützenhalle. © Simone Rein

Star-Treffen durch Spenden ermöglicht

Die Spendensumme geht an den Verein „Strahlemännchen“ in Finnentrop, der Kindern und Familien Herzenswünsche erfüllt. In der Vergangenheit waren es unter anderem Besuche bei Papst Franziskus, ein Treffen mit bekannten Prominenten wie Moderator Günther Jauch und Fußball-Star Philipp Lahm, ein Tag am Set bei der RTL-Serie „Alarm für Cobra 11“ und eine Schnuppertour hinter den Kulissen bei Deutschlands bekanntester Casting-Show „DSDS“.

Vielen Familien, die während der Erkrankung ihres Kindes auf Urlaub verzichten müssen, wird in einem Blockhaus in Attendorn-Wörmge Erholung ermöglicht. Ein naturverbundener Ort zum Lachen, Leben und Glücklichsein. Um weitere Wünsche erfüllen zu können, ist der Verein auf Spenden angewiesen.

Vereinsgründer Eric Junge kam mit einem Krankentransportfahrzeug in die Vier-Täler-Stadt, mit dem schwerkranke Kinder befördert werden. Der Innenbereich erinnert teilweise an einen Rettungswagen. Medizinische Geräte stehen im Notfall bereit.

Um den Kindern die Angst zu nehmen, wurde eine Deckenbeleuchtung angebracht, die bläulich leuchtend an einen Sternenhimmel erinnert. Grüne LED-Leisten sorgen zudem noch für ein besonderes Ambiente.

Ablenkung für Kinder während der Fahrt

Bei jeder Fahrt dabei ist ein großer Teddybär, der gut auf die Kleinen aufpasst. Ein mobiler Fernseher im oberen Fahrzeugbereich lenkt von der Fahrt ab und für die etwas älteren Fahrgäste steht ein USB-Anschluss für das Handy zur Verfügung, damit bei längeren Fahrten der Akku nicht leer wird. Für einen Elternteil befindet sich ein Sitz neben einer technisch modernen Transportliege und die Sicht durch die Scheiben seitlich sorgt für Abwechslung.

15 Minuten später als geplant begann die Fahrt, die auf dem Weg durch das Stadtzentrum vorbei am Eiscafé Sagui und schließlich Richtung Attendorn führte. Ein Zwischenstopp beim bekannten Biggegrill stand auf dem Plan. Im Attendorner Ortsteil Wörmge endete die Spendenfahrt, die bei durchweg sonnigem Wetter stattfinden konnte.

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