Damwild leidet unter Schnüren im Geweih

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Dieser Damhirsch muss sich mit einem Schnurgeflecht am Geweih durch die Plettenberger Wälder kämpfen.

Plettenberg -  Unserem Leser Heinz Korreck gelang in den Holthauser Wäldern diese Aufnahme eines Damhirsches, der mit einer Stange am Kopf herumläuft. „Muss dem Tier geholfen werden?“, wollte Korreck wissen.

Wir befragten dazu Revierjäger Kay Hömberg. Da Damhirsche sehr verspielt seien, „’forkeln’ sie häufig mit alten Litzen oder Zaunelementen, die sich dabei um das Geweih wickeln. Im besten Fall wirft der Hirsch die Litzen bei seinem nächsten Geweihwechsel mit den Geweihstangen ab“, so Hömberg. Leider komme es durch die geflochtenen Schnüre im Halsbereich oft zu tödlichen Einschnürungen. Oder ein an der Litze hängender Zaunpfosten (Bild) verhake sich bei der Wanderung des Hirsches durchs Unterholz, so dass das Tier dort Panik bekomme, sich nicht mehr befreien könne und qualvoll verende. 

Sollten Jäger so einen Hirschen sehen, entscheiden sie im Einzelfall, ob sie das Tier befreien können, sich der Hirsch selber befreien kann oder er gestreckt werden muss, weil die Verletzungen schon zu stark sind.

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