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Container sollen Raumsituation in Kita entzerren

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Von: Johannes Opfermann

Die Container an der Kita in Holthausen sollen vor allem als Ruhe- und Schlafraum dienen, können vormittags aber auch anders genutzt werden.
Die Container an der Kita in Holthausen sollen vor allem als Ruhe- und Schlafraum dienen, können vormittags aber auch anders genutzt werden. © Opfermann

Wer an der Kita neben der Martin-Luther-Kirche in Holthausen vorbeikommt, wird sich vermutlich über die Container auf dem Kita-Gelände wundern. Diese sollen unter anderem als Ruhe- und Schlafraum genutzt werden.

Plettenberg – Im Jugendhilfeausschuss am Mittwoch erklärte Jugendamtsleiter Michael Schröder in einem Sachstandsbericht, warum die Container aufgestellt wurden. Da es noch dauert, bis ein Kita-Neubau in Holthausen zur Verfügung steht, benötige man die Container, um bis dahin bestimmte Gruppenstrukturen zu ermöglichen.

Als man im vergangenen Jahr noch davon ausging, dass für alle Kita-Kinder in Holthausen kurzfristig ein Neubau geschaffen wird, zog ein Teil der Kinder in die Kirche St. Bonifatius ins Oestertal. Am Standort Auf der Lied sollten vor allem die Kinder betreut bleiben, die bald in die Grundschule kommen, damit sie schon einmal die Schule kennenlernen konnten und auch Kooperationen möglich sind.

„Da es sich abzeichnet, dass es mit dem Neubau länger dauert, mussten wir den Eltern entgegenkommen, damit auch Geschwisterkinder in Holthausen betreut werden können“, erklärt Schröder auf ST-Nachfrage. Kinder in der Gruppenform I – zwischen zwei und sechs Jahren – hätten Anspruch auf einen Ruhe- und Schlafraum. Da sich dieser im Kitagebäude nicht einrichten lasse, habe man sich für die Aufstellung von Containern entschieden.

Nach den letzten Abschlussarbeiten sollen diese von den Kindern genutzt werden können: In den Mittagsstunden als Ruhe- und Schlafraum, und am Vormittag auch für andere Angebote, was die Raumsituation in der Kita auch insgesamt entzerren soll, so Schröder. Sobald die neuen Kita-Räume zur Verfügung stehen, solle aber der Umzug erfolgen.

Für den Kita-Standort in St. Bonifatius im Oestertal kündigte Schröder im Ausschuss an, dass der Lärmpegel erneut gemessen werden solle. Die zuvor kritisch bewertete Lautstärkeproblematik in dem Kirchengebäude sei im Zuge des Umbaus ganz gut gelöst worden, so Schröder. Nach Aussage der Erzieherinnen sei es nicht lauter als in normalen Kita-Räumen. Doch eine erneute Messung soll über die Lärmbelastung Klarheit bringen. Zunächst solle aber die Eingewöhnungsphase in der Kita abgewartet werden, da die Messung sonst nicht aussagekräftig sei. Sie soll voraussichtlich nach den Herbstferien erfolgen. joop

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