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Brandstiftungen im MK: Verdächtiger wurde am Gerätehaus aufgegriffen

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Von: Georg Dickopf

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Neues zum mutmaßlichen Brandstifter in Plettenberg: Die Polizei sagt, wo der verdächtige Feuerwehrmann aufgegriffen wurde und wie er sich bei der Vernehmung verhielt.

Plettenberg/NRW - Es sind keine leichten Tage für die Mitglieder der Plettenberger Feuerwehr. Insgesamt 60 hauptamtliche und 150 Freiwillige Feuerwehrleute engagieren sich in Plettenberg. Nun hat einer der 210 Einsatzkräfte mutmaßlich einen oder möglicherweise auch fast ein Dutzend Waldbrände gelegt.

StadtPlettenberg
Höhe240 m
KreisMärkischer Kreis

Brandstiftungen in Plettenberg: Verdächtiger wurde in Feuerwehr-Montur festgenommen

Am Mittwoch (24. August) wurde ein 22-jähriger Plettenberger nach Polizeiangaben direkt nach einem Einsatz vor einem Gerätehaus von der Polizei aufgegriffen.

Danach ging es zur Vernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung nach Lüdenscheid. Dort wurde der Tatverdächtige gefragt, ob er der Waldbrandverursacher ist. „Der Tatverdächtige hat sich eingelassen, die Tat aber bestritten“, erklärte Polizeisprecherin Wiebke Honselmann.

Insgesamt 150 Freiwillige Feuerwehrleute sind in Plettenberg aktiv. Einer von Ihnen könnte der mutmaßliche Feuerteufel sein.
Insgesamt 150 Freiwillige Feuerwehrleute sind in Plettenberg aktiv. Einer von Ihnen könnte der mutmaßliche Feuerteufel sein. © Dickopf

Auf die Spur des jungen Feuerwehrmannes sei die Polizei zum einen durch konkrete Zeugenaussagen, zum anderen durch eigene Ermittlungen gestoßen. Ein Anfangsverdacht habe bereits zuvor bestanden, der sich erhärtet habe und zur Festnahme vor dem Gerätehaus führte. Nach der Vernehmung wurde der Tatverdächtige in die Freiheit entlassen.

Brandstiftungen in Plettenberg: Polizei hegte bereits Verdacht

Nun wird geprüft, ob der junge Mann bei allen Waldbränden selbst im Einsatz war. Ob dabei auch eine Auswertung von Handydaten erfolgt, ließ Polizeisprecherin Honselmann offen. Dies seien ermittlungstaktische Details, die nicht bekannt gegeben würden.

Klar scheint zum jetzigen Zeitpunkt zu sein, dass es sich beim Tatverdächtigen um ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr handelt.

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