Einsatz in Plettenberg

Bedenkliche Unterspülung droht: THW und Feuerwehr handeln sofort

Von Freitagnachmittag bis in die Abendstunden waren die Einsatzkräfte am Elsebach beschäftigt.
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Von Freitagnachmittag bis in die Abendstunden waren die Einsatzkräfte am Elsebach beschäftigt.

Mit vereinten Kräften konnten Feuerwehr und THW die Unterspülung eines Gebäudes verhindern. Dabei kamen sogenannte „Bigpacks“ zum Einsatz.

Plettenberg – Am Freitag, 23. Juli, waren die Freiwillige Feuerwehr Plettenberg und das Technische Hilfswerk am Elsebach im Einsatz. Vom Nachmittag bis in den Abend waren die Kräfte damit beschäftigt, ein am Elsebach nahe der Brücke an der Zeppelinstraße gelegenes Gebäude vor einer bedenklichen Unterspülung zu sichern.

Nachdem am Freitag durch einen städtischen Bauingenieur vor Ort festgestellt worden war, dass die das Gebäude schützende Steinmauer vom letzten starkregenbedingten Elsebach-Hochwasser fast vollständig abgetragen worden war und eine Beeinträchtigung des Gebäudefundaments auch durch angekündigten neuen Starkregen keinesfalls ausgeschlossen sei, wurde – um die Gefahr einer bedenklichen Unterspülung zu bannen – von Feuerwehreinsatzleitung und Ordnungsamt veranlasst, dass per Bagger eine Steinvor- und -aufschüttung wieder errichtet wurde.

Sodann wurde mit technischem Spezialgerät des THW und vereinten Feuerwehrkräften das Gebäudefundament mit so genannten „Bigpacks“, die mit jeweils eine halben Tonne Sand gefüllt sind, gegen das Gewässer zunächst gesichert. Neben dem THW waren die Löschgruppen Stadtmitte, Ohle und Landemert jeweils mit mehreren Feuerwehrleuten beteiligt.

Bürgermeister Ulrich Schulte und Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel sprechen allen Einsatzkräften Dank und Anerkennung für ihren tatkräftigen Einsatz und ihr umsichtiges Handeln aus.

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