Neustart für Salons in Plettenberg

Ansturm kann beginnen: Friseure haben wieder geöffnet

Hairline-Inhaberin Anne Stahl und ihr Team greifen wieder zur Schere.
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Hairline-Inhaberin Anne Stahl und ihr Team dürfen wieder zur Schere greifen.

Plettenberg – Färben, schneiden, föhnen: Ab dem heutigen Montag dürfen Friseure endlich wieder loslegen. Und nach zweieinhalb Monaten Zwangsschließung ist die Nachfrage riesig. Kunden müssen ordentlich flexibel sein, um in den ersten Märzwochen überhaupt noch einen Termin zu bekommen. So ist die Lage in Plettenberg.

Hairline

Anne Stahl ist erleichtert. Viele Wochen hat sie auf die Wiederstart-Erlaubnis gewartet. Jetzt darf die Hairline-Inhaberin zusammen mit ihrem Team wieder zur Schere greifen. „Die Stimmung bei uns ist natürlich gut“, sagt sie. „Wir sind froh, dass wir endlich weitermachen können.“

Gearbeitet wird nur mit Terminen. Dafür lief das Telefon in den letzten Wochen heiß. Wer flexibel ist, bekommt ab Mitte März noch einen Termin. Gestartet wird mit einer Sechs-Tage-Woche (also auch montags). Stahl: „Wir geben wieder Vollgas und freuen uns drauf.“

Sicherheit wird – wie bei allen anderen Friseuren auch – groß geschrieben. Die Abstände sind großzügig. Die Mitarbeiterinnen tragen FFP2-Masken. Im Salon gibt es mehrere Desinfektionsmittelspender. Es wird regelmäßig gelüftet. Viel Aufwand. Aber die Hauptsache sei, dass jetzt wieder gearbeitet werden könne – „und die Kunden sollen ein gutes Gefühl haben, zu uns zu kommen“, sagt Stahl. Die Inhaberin hatte am Freitag noch die letzten Dinge für die Öffnung vorbereitet.

Im Salon von Maria Archondaki sind die ersten Märzwochen fast komplett ausgebucht.

Archondaki

„Die ersten drei Wochen sind ausgebucht“, sagt Maria Archondaki, Inhaberin vom gleichnamigen Haar-Atelier an der Bahnhofstraße. Nur sehr vereinzelt seien in den ersten März-Wochen noch Termine für Haarschnitte offen.

Die Hygiene-Regeln für Friseure sind strenger geworden. Pro zehn Quadratmeter ist aktuell nur eine Person in Salons erlaubt. Inklusive Personal werden pro Kunde also 20 Quadratmeter benötigt. Archondaki hat die Arbeitsbzw. Öffnungszeiten gestreckt – auch montags wird in den ersten drei Wochen gearbeitet.

Alle Kunden werden gebeten, pünktlich zu erscheinen. Dazu müssen beim Termin OP- oder FFP2-Masken getragen werden; Stoffmasken reichen nicht mehr. Die Freude für den Wieder-Start ist groß, die Sorge vor Corona mit Blick auf die vielen HygieneMaßnahmen gering: „Wir halten uns penibel daran.“

Wunderb(ha)ar

„Das Telefon steht nicht still“, erklärt Sarah Weißpfennig, Inhaberin vom Salon Wunderb(ha)ar an der Grünestraße. Am Tag als verkündet wurde, dass Friseure ab 1. März wieder öffnen dürfen, habe sie bis spät in den Abend Termine vereinbart. Seitdem ist die Nachfrage weiter groß. Für März sei alles ausgebucht. „Gottseidank“, sagt sie. Freude und Erleichterung sind bei Weißpfennig und ihren zwei Auszubildenden groß.

In den ersten Wochen kämen übrigens vermehrt die Damen vorbei: „Haarfarben und Dauerwellen müssen wieder sitzen“, sagt Weißpfennig. 

Los geht es dann am Montag schon früher, nicht erst um 8 Uhr wie sonst. Extra geöffnet wird aber nicht, denn: „Wir haben montags immer offen.“

Stefanie Gärtner freut sich, dass es ab dem 1. März in ihrem Friseursalon wieder los gehen kann.

Stefanie Gärtner

„Ausgebucht bis April“, heißt es beim Salon Stefanie Gärtner am Alten Markt. In den letzten Wochen wurden reichlich Termine vereinbart. Teilweise seien Kunden das letzte Mal im Oktober zu Besuch gewesen, berichtet Inhaberin Stefanie Gärtner, die gleich am Montag durchstarten wird.

Was die Hygiene-Regeln angeht, sei nicht viel anders als vorher. Die Freude bei Stefanie Gärtner und ihren zwei Mitarbeiterinnen ist groß, dass es wieder losgeht. Über Wochen nicht zu wissen, wann es wie weitergeht, sei sehr beängstigend gewesen, erklärt die Inhaberin des Friseursalons.

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