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Aktuelle Planungen: Ein Kreisverkehr in Böddinghausen?

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Von: Johannes Opfermann

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Die Kreuzung Böddinghauser Weg/Albert-Schweitzer-Straße: Laut aktuellen Planungen könnte hier schon bald ein Kreisverkehr entstehen.
Die Kreuzung Böddinghauser Weg/Albert-Schweitzer-Straße: Laut aktuellen Planungen könnte hier schon bald ein Kreisverkehr entstehen. © D. Christogeros

An der Kreuzung von Böddinghauser Weg und Albert-Schweitzer-Straße könnte der Verkehr schon Ende des kommenden Jahres durch einen Kreisverkehr geregelt werden. Der Märkische Kreis und die Stadt versprechen sich davon Verbesserungen im Verkehrsfluss.

Plettenberg – Am 16. Juni war ein möglicher Kreisverkehr, der die Ampelregelung an der Kreuzung Böddinghauser Weg (K8) und Albert-Schweitzer-Straße ersetzen könnte, Thema im Bau- und Straßenausschuss und steht auf der Prioritätenliste Kreisstraßenbau für das Jahr 2022. Wir haben beim Kreis, der für die K8 als Kreisstraße zuständig ist, nachgefragt, was der aktuelle Stand der Planungen ist.

„Der Märkische Kreis hat Anfang des Jahres eine Machbarkeitsstudie beauftragt, die in der Sitzung des Bau- und Straßenausschusses vorgestellt worden ist. Auf der Grundlage dieser Machbarkeitsstudie werden die Planungen weiter detailliert, um diese dann in die Haushaltsplanberatungen einbringen zu können“, erklärt Pressesprecher Alexander Bange. Nach den Haushaltsplanungen würden die Planungen dann erneut in den Bau- und Straßenausschuss eingebracht und dann schließlich in den Kreistag. Einen genauen Baustart kann der Kreis daher gegenwärtig noch nicht nennen. „Vorbehaltlich der Zustimmung durch den Kreistag, ist der Baustart in den Sommerferien 2022 anvisiert und wird voraussichtlich innerhalb von drei Monaten abgeschlossen sein“, so Bange.

Auch zu den Gründen, warum an dieser Stelle ein Kreisverkehr errichtet werden soll, äußert er sich: „Aus Sicht des Kreises sprechen mehrere Faktoren für den Bau eines Kreisverkehres: darunter die Verbesserung des Verkehrsflusses in diesem Bereich, die Optimierung des Radverkehrs, der im Zuge dieser Baumaßname Berücksichtigung findet, sowie die Sicherheitssteigerung für Fußgänger.“

Die Stadt Plettenbergs steht dem Vorhaben ebenfalls positiv gegenüber und erwartet sich wie der Kreis eine Verbesserung des Verkehrsflusses, wie Bürgermeister Ulrich Schulte auf Anfrage mitteilt: „Bei der bisherigen Ampelregelung wird zu bestimmten Stoßzeiten durch die Fahrzeuge, die aus der Albert-Schweitzer-Straße ausfahren und damit eine Grünphase anfordern, sehr häufig der Verkehr auf der K8 gestoppt.“

Zur Höhe der Baukosten könne der Kreissprecher noch keine Angaben machen, da diese sich erst im Zuge der detaillierten Entwurfsplanung herausstellen. Dabei bemüht sich der Kreis um Landesfördermittel für das Programm „Förderrichtlinien kommunaler Straßenbau (FöRi-kom-Stra)“ und hat das Bauvorhaben als Fördermaßnahme bei der Bezirksregierung angemeldet. „Die Förderzusage der Bezirksregierung vorausgesetzt, liegt der Fördersatz vom Land NRW bei 60 Prozent“, erklärt Bange. „Die weiteren 40 Prozent verteilen sich voraussichtlich zu zwei Dritteln auf den Kreis und zu einem Drittel auf die Stadt Plettenberg, die für die Gehweganlagen verantwortlich zeichnet.“ joop

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