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Absage noch denkbar: Dieser Weihnachtsmarkt im MK steht coronabedingt auf der Kippe

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Von: Johannes Opfermann

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Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland steigt immer weiter, zugleich zeigen sich Gesundheitsexperten von den Bildern des Karnevalsauftakts mit dicht an dicht feienden Menschen alarmiert und fordern die Absage von Großveranstaltungen. Was bedeutet das für den Plettenberger Hüttenzauber?

Plettenberg – Im Gegensatz zu dem bereits frühzeitig abgesagten Johannimarkt soll der Hüttenzauber – zumindest nach jetzigem Stand – vom 17. bis 21. Dezember unterm Stephansdachstuhl stattfinden.

Ein Termin mit dem Ordnungsamt, um das ausgearbeitete Hygienekonzept zu besprechen, habe es bereits gegeben, sagt Sylvia Eick, Geschäftsführerin der Kultour GmbH auf Nachfrage. „Stand heute haben wir ein Hygienekonzept: Wir würden am Stephansdachstuhl einen Zaun um den Hüttenzauber machen. Wir prüfen die Optionen 2G oder 3G und beim Rausgehen würden die Besucher ein Bändchen bekommen. So würden wir es machen und auch hinkriegen“, schildert Eick die Planungen. „Die Frage ist – Hygienekonzept hin oder her: Wollen die Hüttenbetreiber das? Und wie gehen wir mit der Situation um?“

Ob der Hüttenzauber vor dem Hintergrund enorm steigender Coronazahlen tatsächlich durchgeführt wird, soll unter anderem auch mit den Hüttenbetreibern besprochen werden.
Ob der Hüttenzauber vor dem Hintergrund enorm steigender Coronazahlen tatsächlich durchgeführt wird, soll unter anderem auch mit den Hüttenbetreibern besprochen werden. © Na-Schluetter

Diese Frage kann Eick selbst nicht beantworten, „weil es eine Gemeinschaftsentscheidung mit den Hüttenbetreibern ist“. Sie geht aber davon aus, dass die angespannte Coronalage und die Frage nach einer Absage beim nächsten Treffen mit den Hüttenbetreibern diskutiert werden wird, das am Montag, 15. November, stattfindet.

Auch wenn sich die Teilnehmer dafür aussprechen sollten, an den Plänen für den Hüttenzauber festzuhalten oder zunächst noch weiter abzuwarten, würde die Frage einer Absage wohl weiter im Raum stehen.

Je nachdem, wie sich die Infektionszahlen weiter entwickeln und ob möglicherweise die Forderungen nach Veranstaltungsabsagen lauter werden oder gar in Verbote münden. Auch eine Woche vor dem Hüttenzauber könnte noch die Reißleine gezogen werden. „Es bleibt ein Thema bis zum Schluss“, so Sylvia Eick.

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