Gemeinsamer Antrag von FDP und SPD

Parkverbot für die Neue Straße gefordert

Ölfleck und wildes Parke in der Neue Straße in Plettenberg
+
Die Hoffnung, dass durch die Neugestaltung automatisch ein verkehrsberuhigter Bereich entsteht, habe sich an der Neue Straße zerschlagen, gestehen FDP und SPD ein.

Wildes Parken und Ölflecken auf dem frisch verlegten Pflaster: In der Neue Straße soll nach dem Willen von SPD und FDP ein Parkverbot verhängt werden.

Plettenberg - Ginge es nach den Plänen des Planungsbüros bbz, wäre aus der Neue Straße im Zuge der Innenstadtsanierung eine Spiel- und Aufenthaltsfläche geworden. Zugunsten der Anwohner und ihrer privaten Parkflächen war dies seinerzeit vom Plettenberger Rat nicht umgesetzt worden.

„Heute sehen wir, dass das ein Fehler war“, schreiben Martina Reinhold, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, und Carsten Hellwig, Fraktionsvorsitzender der FDP, in einem gemeinsamen Antrag, der an die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses gerichtet ist.

Denn nachdem die Arbeiten an der Neue Straße fast abgeschlossen sind, sehe man bereits Ölflecken auf dem neu verlegten Pflaster. Und diese stammen laut SPD und FDP überwiegend von „willkürlich dort parkenden Fahrzeugen“.

Die Mitglieder der beiden Parteien hätten in den letzten Monaten beobachtet, wie die Neue Straße sowohl von Kurz-, als auch Langzeitparkern genutzt worden sei. Diese überwiegende Nutzung als Parkplatz sei nicht im Interesse der Liberalen und der Sozialdemokraten gewesen. Denn die hier befindlichen Parkflächen sollten ausschließlich den Anwohnern dienen.

Man habe die Hoffnung gehabt, „dass durch die Neugestaltung automatisch ein verkehrsberuhigter Bereich entsteht“, heißt es im Antrag. FDP und SPD räumen ein, dass diese Annahme „offensichtlich falsch“ war.

Daher bitten Reinhold und Hellwig im Namen ihrer Parteien darum, ein generelles Parkverbot für die Neue Straße zu verhängen. Dieses soll auch ausgeschildert und regelmäßig kontrolliert werden. „Davon sollten selbstverständlich sowohl die privaten Stellflächen der Anwohner, als auch die Möglichkeit des Kurzzeitparkens für anliegende Geschäftsinhaber zu Be- und Entladen ausgenommen sein“, heißt es im Antrag.

Darüber hinaus soll die Verwaltung prüfen, wie das unnötige Befahren und das wilde Parken in der Neue Straße verhindert oder erschwert werden kann. „Vielleicht könnte man sich den ursprünglichen Planentwurf noch einmal ansehen und vorlegen, was es kosten würde, die einmal geplanten Sitzgelegenheiten oder den ehemaligen Entwurf dort umzusetzen, wo es flächenmäßig überhaupt geht“, heißt es abschließend.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare