Osterferienspaß: Abschluss mit Vulkanausbruch

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Gespannt gucken sich Alex, Luke, Vince und Josefine den Mini-Vulkanausbruch an und fragen sofort: „Können wir das noch einmal machen?“

Plettenberg - Rasend schnell schäumt es rosa aus der Glasflasche heraus, wie bei einem Mini-Vulkanausbruch, denn den wollten die Betreuer Basti und Frauke den Kindern zum Abschluss des Ferienspaß im Experimentierraum des Jugendzentrums zeigen.

Doch wie funktioniert dieser rosa Vulkanausbruch? Die Gruppe benötigte Backpulver, Salz, Spüli, das mit Lebensmittelfarbe rot bzw. rosa gefärbt wird und Essig. Nacheinander geben die Kinder die Zutaten in eine Flasche. Alex (11) beginnt mit dem Backpulver, danach fügt Luke (7) Salz hinzu, Vince (6) füllt das Gemisch aus Spüli und Lebensmittelfarbe hinzu und zum Schluss gießt Josefine (7) das Essig in die Flasche.

Lange warten muss die Gruppe nicht, bis etwas passiert. Das Gemisch steigt in der Flasche an und schäumt über. „Das ist eine chemische Reaktion“, wussten die Kinder direkt und Betreuerin Frauke erklärte: „Richtig, im Backpulver ist Natriumcarbonat. In Verbindung mit Flüssigkeit entsteht Gas und sorgt für die Reaktion.“ Das Spüli sorge dafür, dass der Schaum stabil sei. Die Thematik, wie ein richtiger Vulkan funktioniert, wurde anschließend auch besprochen.

Auch Marius (11) und Lukas (11) hatten ein tolles Projekt für die letzten Ferientage. Sie bauten die alte Festung Isengart aus dem Film „Herr der Ringe“. „Dort werden die Waffen für die Orks hergestellt“, erklärten die beiden stolz. Ihr Werk hatten sie bereits bei der großen Abschlussshow des Ferienspaß, die am Donnerstag stattgefunden hatte, präsentiert. Neben den Vorstellungen der Bauwerke wurde zum Abschluss auch ein Theaterstück von einigen Kindern aufgeführt. Darin kamen eine Lehrerin und einige Schüler vor, die keine Lust auf den Unterricht hatten und deshalb der Lehrerin nur falsche Antworten gaben. Die anderen Kinder des Ferienspaß amüsierten sich über die kleinen Sketche der Gruppe.

„Viele Kinder waren in diesen Ferien zum ersten Mal bei uns und waren dementsprechend aufgeregt. Aber sie haben es alle toll gemacht“, lobte Oliver Abel vom Team des Jungendzentrums. Viele Kinder, die den Ferienspaß besucht haben, haben sich auch schon für den Sommer angemeldet und vor allem auch Kinder, die jetzt zum ersten Mal da waren. Das zeigt, dass es ihnen gut gefallen hat. „Bisher sind es etwa 85“, sagte Oliver Abel. Maximal 110 Plätze kann das Jugendzentrum im Sommer anbieten.

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