Straße ab Dienstag gesperrt

Ordnungsamt reagiert nach Motorradunfall: Verkehrssituation entschärfen

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Bei dem schweren Unfall vor zwei Wochen wollte eine Autofahrerin an den geparkten Autos am rechten Fahrbahnrand vorbeifahren und stieß dabei frontal mit einem Motorradfahrer zusammen.

Plettenberg - Auf der Affelner Straße im Bereich oberhalb der Hallenschule wird sich die Parkplatz-Situation verändern. Das berichtete Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel gestern auf Nachfrage der Heimatzeitung. Damit reagiert die Stadt auf einen Motorradunfall an dieser Stelle vor zwei Wochen und auf die Diskussion über die Parkplätze, die daraufhin entstanden ist.

Denn ein Grund dafür, dass vor zwei Wochen ein Motorradfahrer und eine Autofahrerin frontal zusammengestoßen sind, waren die zahlreichen geparkten Fahrzeuge am Straßenrand. Fotos vom Unfall legen den Verdacht nahe, dass einige dieser Autos im Halteverbot standen. Das Ordnungsamt will in diesem Bereich nun für Klarheit sorgen. Mit Parkboxen, die (von der Hochbrücke kommend) am rechten Fahrbahnrand eingezeichnet werden, soll ausgeschlossen werden, dass mehrere Autos hintereinander parken und dabei auch Grundstückszufahrten zugestellt werden. „Wir wollen uns nicht mehr darauf verlassen, dass alle Autofahrer die Regelung kennen, dass vor einem abgesenkten Bordstein nicht geparkt werden darf und wollen deshalb eine klare Markierung schaffen“, sagt Thorsten Spiegel. Das erleichtere zudem dem Außendienst die Kontrollen.

Das Parken am rechten Fahrbahnrand generell zu verbieten, war für das Ordnungsamt keine Option. „Man muss auch sehen, dass sich die geparkten Autos für den Verkehr geschwindigkeitsreduzierend auswirken“, erklärt Spiegel. Der Verkehr rolle an dieser also langsamer, als wenn die Fahrbahn komplett frei wäre. Gerade weil sich hier auch eine Grundschule befindet, ergibt sich ein positiver Nebeneffekt.

Gänzlich verboten werden soll dagegen das Parken auf der (von Plettenberg kommend) linken Fahrbahnseite. Bislang verbieten die Schilder das Abstellen von Fahrzeugen hier nur während der Schulzeit. „Wir werden diesen Bereich neu ausschildern“, kündigt Thorsten Spiegel an. In Zukunft soll das Parken hier generell verboten werden, um unübersichtliche Situation gänzlich auszuschließen.

Die Stadt will nun den Zeitraum der Vollsperrung der Affelner Straße im oberen Bereich nutzen, um an den besagten Stellen die Parkplatz-Situation zu verändern. Spiegel: „Wahrscheinlich wird das in den nächsten zwei Monaten umgesetzt.“

Die Affelner Straße ist übrigens seit Dienstagmorgen für den Verkehr gesperrt. Starten sollen die Bauarbeiten übrigens zunächst im Bereich Auf der Halle. Dort soll schnellstmöglich mit der Sanierung der L 697 begonnen werden, ehe dann der Straßenneubau außerorts weitergeht. Der Weg nach Affeln ist also nur über die Ausweichroute Werdohl oder Altenaffeln/Alledorf möglich. Die Baumaßnahmen sollen bis in den Herbst andauern, je nach Wetterlage. J sep

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