Ohler wundern sich, wer an der Lennestraße die Beleuchtung abgesägt hat

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Während auf der Straßenseite im Vordergrund nicht mehr viel von den Laternen übriggeblieben ist, sind die Laternen gegenüber nun mit helleren LED-Birnen ausgestattet.

Plettenberg - Was sich im ersten Moment etwas kurios anhört, ist in Ohle tatsächlich Realität: Auf einer kompletten Straßenseite wurden in den letzten Tagen sämtliche Straßenlaternen abgesägt.

Verantwortlich dafür ist der städtische Baubetriebshof. Deren Elektriker Andreas Denker liefert die Erklärung: „Wir haben auf LED-Technik umgestellt. Deshalb brauchen wir nur noch Laternen auf einer Seite der Straße.“ Statt 67 Leuchten werden künftig nur noch 35 die Ohler Lennestraße erhellen.

Dass es dadurch auf den Gehwegen dunkler wird, steht laut Denker nicht zu befürchten, ganz im Gegenteil: „Die LED-Birnen sind so hell, dass es sogar auf der gegenüberliegenden Straßenseite noch heller ist als zuvor“, sagt der Experte, der mit seinen Kollegen solche Laternen bereits an vielen Straßen im Stadtgebiet installiert hat, zum Beispiel an der Königstraße, der Ohler Straße, Am Gringel, an der Herscheider Straße oder an der Lehmkuhler Straße.

Außergewöhnlich war an der Lennestraße, dass sich die Leuchten auf beiden Seiten gegenüberstanden. Deshalb griff Andreas Denker jetzt zur Säge. Nachdem er die Leuchtenköpfe abmontiert hatte, durchtrennte er die Masten. „Die sind inzwischen so alt, dass wir sie nicht mehr verwenden können“, erklärt der Elektriker. Drei Masten habe er komplett ausgebaut und sie eingelagert – falls irgendwo mal dringend Ersatz benötigt werde. Die übrig gebliebenen Sockel der Laternen sollen dann nächste Woche ausgebaut werden.

Der Austausch der Laternen erfolgt laut Denker einerseits aus Kostengründen – LED-Birnen sind deutlich effizienter –, aber auch deshalb, weil die alten Laternen inzwischen verboten und nicht mehr lieferbar seien.

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