„Nachfrage ist groß“

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Viele geladene Gäste waren zur offiziellen Einweihung der Tagespflege am Matthias-Claudius-Haus gekommen. Gleichzeitig wurde auch Michaela Vogt (vorne, 2. von rechts) als neue Leiterin feierlich in ihr Amt eingeführt.

Da, wo in der Vergangenheit der ehemalige Altbau des Matthias-Claudius-Hauses stand, ist eine neue moderne Tagespflege für pflegebedürftige Senioren entstanden. Im Rahmen der feierlichen Eröffnung wurde auch Michaela Vogt als Leiterin offiziell vorgestellt.

Die Tagespflege hatte bereits am 1. Juli ihre Pforten eröffnet. „Die Nachfrage ist groß. Seitdem die Tagespflege eröffnet worden ist, steigt die Zahl der Tagesgäste stetig an“, erklärt Vogt.

18 Plätze stehen von montags bis freitags hier zur Verfügung. Dabei sollen auch Strukturen des benachbarten Matthias-Claudius-Hauses genutzt werden. Die Tagespflege sei ideal für Senioren, die betreuungsbedürftig sind, aber weiterhin in ihrem heimischen Umfeld wohnen. Sie verbringen den Tag in der Tagespflegeeinrichtung und sind abends und nachts wieder in ihrer bekannten Umgebung.

„Es ist das perfekte Bindeglied zwischen ambulanter und stationärer Pflege und ermöglicht pflegenden Angehörigen die notwendige Entlastung“, sagt Vogt. Die Angehörigen könnten weiterhin Beruf, Familie und Pflege vereinbaren, wenn sie wissen, dass ihr pflegebedürftiges Familienmitglied in guten Händen ist.

Wie oft die Gäste die Tagespflege besuchen möchten, kann individuell festgelegt werden. „Manche Gäste kommen einmal wöchentlich, manche sind auch an drei Tagen in der Woche hier“, erklärt Vogt. Andere kommen sogar von montags bis freitags.

Dies ist die erste Tagespflege der Perthes-Stiftung im Geschäftsbereich Süd. „Wir sind zwar in vielen Bereichen in der Altenpflege unterwegs“, so Geschäftsbereichsleiter Ralf Lohscheller, „aber dieses ist unsere erste Tagespflege.“

Im Rahmen eines Gottesdienstes wurde Michaela Vogt anschließend feierlich in ihr Amt der Leitung eingeführt. Es folgten Grußworte des Vorstandes der evangelischen Perthes-Stiftung, der stellvertretenden Bürgermeisterin Martina Reinhold, von Pastor Dietmar Auner als Mitglied des Kuratoriums und von Pfarrer Patrick Schnell. Im Anschluss wurde die Tagespflege von den vielen geladenen Gästen erkundet. So erhielten diese einen Einblick hinter die Kulissen des Alltagsgeschäfts.

„Der Bedarf an Plätzen in der Tagespflege wird immer weiter steigen“, prognostiziert Vogt. Zudem sei es wichtig zu wissen, dass alle Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 2 einen Anspruch auf ein zusätzliches Budget aus der Pflegekasse haben, welches nur für die Tagespflege genutzt werden kann.

„Etablierte Tagespflegen haben schon jetzt Wartelisten“, sagt Vogt. „Ich gehe davon aus, dass wir bis zum Jahresende voll belegt sind.“

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