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Offiziell bestätigt: Plettenberger in NRW-Kirchenleitung

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Peter Winkemann wurde von Präses Annette Kurschus in sein Amt als nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung eingeführt.
Peter Winkemann wurde von Präses Annette Kurschus in sein Amt als nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung eingeführt. © EKvW

Jetzt ist es offiziell: Der Plettenberger Peter Winkemann wurde in die Leitung der Evangelischen Kirche von Westfalen eingeführt

Plettenberg – Seit vielen Jahren engagiert er sich in den verschiedensten Kirchengremien vor Ort – nun hat der Plettenberger Peter Winkemann ein weiteres Amt bei der westfälischen Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) übernommen. In einem feierlichen Gottesdienst in der Bielefelder Süsterkirche wurde der 54-Jährige als neues nebenamtliches Mitglied eingeführt. Winkemann folgt auf Silke Eilers, die aus persönlichen Gründen auf die weitere Mitwirkung in dem Gremium verzichtet hatte.

Mit großer Mehrheit im November gewählt

Winkemann war auf der Herbsttagung der westfälischen Landessynode im vergangenen November mit großer Mehrheit gewählt worden. Der selbstständige Unternehmer, der ein Stanztechnik-Unternehmen in Plettenberg führt, engagiert sich bereits in unterschiedlichen Funktionen in der evangelischen Kirche, beispielsweise im Presbyterium seiner Heimatgemeinde und in der Kreissynode des Ev. Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg. Er war lange Mitglied im ständigen Theologischen Ausschuss der EKvW und zuletzt Sprecher der westfälischen Prädikantinnen und Prädikanten.

Bei der beruflichen Verantwortung und dem hohen Engagement in der heimischen Kirchengemeinde und im Kreis übernimmt der 53-Jährige nun eine weitere große Aufgabe – und freut sich auf die neue Herausforderung. „Ich habe natürlich überlegt, ob ich dem allem gerecht werden kann“, gibt Winkemann zu. Er habe Respekt vor der Gesamtaufgabe und glaube, dass es herausfordernde Jahre für ihn werden, aber: „Ich möchte es versuchen, weil mir unsere Kirche am Herzen liegt. Auf mich kommt somit viel Arbeit zu, aber ich habe das große Glück, dass wir im Presbyterium unserer Kirchengemeinde ein ,Dreamteam’ sind“, verweist Winkemann auf die verschiedene Stärken der Mitglieder, die sich optimal ergänzen. „Und es herrscht ein großes Vertrauen untereinander. Das gibt mir wiederum die Möglichkeit, Zeit und Engagement auf der Ebene der Landeskirche einzubringen. “

Neben der Frage nach dem „Wie“ musste der Plettenberger zudem die Frage nach dem „Ob“ und „Warum“ klären. Hier war für Winkemann aber sehr schnell klar, wie er seine mögliche Aufgabe sieht. „Mich prägt eine große Nähe und Affinität zur Kirchengemeinde, zu den Menschen vor Ort.“

Die verschiedenen Ebenen kirchlichen Handelns seien ihm vertraut, sodass er anstehende Entscheidungen sowohl aus der Perspektive der Leitungsverantwortung als auch der konkreten Auswirkung und Realisierung in Gemeinden und Kirchenkreisen betrachten könne. „Das sehe ich als Chance. Ich möchte die Klammer zwischen der Basis und der Kirchenleitung sein!“

Als Herausforderung für die Evangelische Kirche in der Zukunft sieht Peter Winkemann vor allem, „Menschen wieder aktiver einzuladen, verständlicher von Jesus Christus zu reden“. In Bezug auf die aktuellen Transformationsprozesse, in denen sich die Kirche befindet, wünscht sich das neue Mitglied der Kirchenleitung klare Zielsetzungen.

Als Unternehmer habe er eine „klare Vision davon, warum mein Unternehmen gebraucht wird und wie ich die Zukunft des Unternehmens gestalten will“, sagt Winkemann. Die brauche auch die Evangelische Kirche.

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