Oestertaler Silvestersänger blicken beim Sommerfest auf das letzte Jahr zurück

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Gut gelaunt, bei Leckerem vom heißen Grill und mit kühlem Bier aus dem Fass ließen es sich die Silvestersänger Oesterau und Lettmecke bei ihrem Sommerfest gut gehen.

Plettenberg - Bei nicht ganz sommerlichen Temperaturen, aber Leckerem vom heißen Grill und Kühlem vom Fass feierten die Silvestersänger aus Oesterau und Lettmecke am Samstag ihr mittlerweile fünftes Sommerfest in ihrem Stammlokal bei Willi im Biergarten.

Jörg Neumann und Richard Wever berichteten über ihre anfänglichen Sorgen wegen der Teilnehmerzahl bei den Silvestersängern am 31. Dezember des vergangenen Jahres. Von den 44 Silvestersängern des Vorjahres hatten sich einige abgemeldet. So machte man sich schon Gedanken, wie die Gruppenstärke wohl am letzten Tag des Jahres sein würde. Doch siehe da: Trotz der Abmeldungen waren es dann doch 50 Sänger, die mitmachten.

Klar, es ist immer ein Wechsel bei den Teilnehmern zu verzeichnen. Aber nun ein Sprung nach oben. Jörg Neumann meinte, dass der Aufruf der Silvestersänger des ganzen Oestertals im Süderländer Tageblatt vor dem Jahreswechsel zu mehr Beteiligung bei der Wahrung nachbarlicher Traditionen daran nicht ganz unschuldig war. So konnten die sieben Gruppen und die separate Gruppe für die Außenbezirke (Steinhagen, Alm und Keuperkusen) ziemlich gut besetzt von Haus zu Haus ziehen und das alte Jahr aussingen und das neue Jahr mit ihrem Lied ankündigen.

Wever wusste, dass viele der älteren Nachbarn, oder auch junge Familien mit Kindern nur darauf warteten, dass die Sänger vor ihrer Haustür standen. Jeder, der besungen wurde, hatte auch eine kleine oder auch größere Spende, die den Sängern mitgegeben wurde. Was früher mehrheitlich eine Mettwurst für das gemeinsame Essen war, sind heute Euro und Cent. Wie jedes Jahr wird der größte Teil für soziale Zwecke weitergegeben.

In diesem Jahr wurden mit je 750 Euro die Grundschule Oesterau und die Frühförderstelle der Lebenshilfe in Plettenberg bedacht. Die 17 Teilnehmer des diesjährigen Sommerfestes, im letzten Jahr waren es zehn Sänger, konnten mit sich und den Ergebnissen eigentlich sehr zufrieden sein. Dennoch wünschen sich die Initiatoren, dass sich noch mehr künftig an dem schönen Brauch beteiligen. Ein Wunsch, der bestimmt von den anderen Sängern des gesamten Oestertals geteilt wird.

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