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NRW-Wahl: Besondere Stimmzettel in MK-Wahlbezirk

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Von: Christos Christogeros

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So oder so ähnlich werden die besonderen Stimmzettel im Wahlbezirk 150 (Papenkuhle/Burg/Ohler Gebirge) aussehen, die der repräsentativen Wahlstatistik dienen sollen.
So oder so ähnlich werden die besonderen Stimmzettel im Wahlbezirk 150 (Papenkuhle/Burg/Ohler Gebirge) aussehen, die der repräsentativen Wahlstatistik dienen sollen. © BUNDESWAHLLEITER

Welche Altersgruppe hat wie gewählt? Wie haben die Frauen mehrheitlich abgestimmt? Und auf welche Weise wurden ungültige Stimmen abgegeben? Diese und weitere Fragen können nach Wahlen dank der repräsentativen Wahlstatistik beantwortet werden. Dazu werden in per Zufallsprinzip ausgewählten Wahlbezirken besondere Stimmzettel ausgegeben, auf denen am Bildrand unter anderem ein Buchstabe vermerkt ist. Auch in einem MK-Wahlbezirk wird diese Wahlstatistik erhoben.

Plettenberg – Bei der kommenden NRW-Wahl am 15. Mai wird diese Wahlstatistik im Wahlbezirk 150 (Papenkuhle/Burg/Ohler Gebirge) erhoben, teilt die Stadt Plettenberg mit.

Die allgemeine Wahlstatistik erfasst demnach im Wesentlichen die Zahl der Wahlberechtigten, der Wähler und der Nichtwähler, der gültigen und der ungültigen Stimmen sowie die Stimmen für die einzelnen Wahlvorschläge gebietsbezogen. Dabei werden Angaben über die Geschlechts- und Altersgliederung der Wahlberechtigten und Wähler unter Berücksichtigung ihrer Stimmabgabe für die einzelnen Wahlvorschläge ermittelt.

Unterschieden wird hierbei in insgesamt zwölf Gruppen. „Faktisch sieht das so aus, dass auf den Stimmzetteln die diesen Gruppen jeweils zugeordneten Buchstaben von A bis M abgedruckt sind“, erklärt Jürgen Gaidies vom Wahlamt.

Die Statistik sei ihrem Wesen nach anonym. Oberster Grundsatz jeder Wahlstatistik ist die Wahrung des Wahlgeheimnisses. Eine Verletzung des Wahlgeheimnisses sei ausgeschlossen, weil die Methode der Feststellung der Stimmabgabe keine Verletzung des Wahlgeheimnisses zulässt. „Der Stimmzettel in den repräsentativ ausgewählten Wahlbezirken enthält lediglich einen Unterscheidungsaufdruck nach Geschlecht und sechs Altersgruppen, also keine personenbezogenen Daten. Eine Zusammenführung von Wählerverzeichnissen und gekennzeichneten Stimmzetteln ist zudem unzulässig“, sagt Gaidies. Die für die repräsentative Wahlstatistik ausgewählten Urnenwahlbezirke müssen dazu mindestens 400 Wahlberechtigte aufweisen, im Wahlbezirk 150 sind es 835.

Die Daten aus der repräsentativen Wahlstatistik werden vom Statistischen Landesamt ausgewertet. Die aus den Stichprobenwahlbezirken gewonnen Daten werden dann auf die Totalzahlen der Wahlberechtigten und Wähler hochgerechnet.

Informationen

Für alle Fragen in Zusammenhang mit der Wahl wenden Sie sich bitte an Ihr Wahlamt unter Tel. 923 - 189 oder 923 - 114.

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