Notfalldosen und Notfallkarten können schnelle Helfer im Ernstfall sein

Im Notfall gut ausgestattet

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Plettenberg - Dörte Kaul-Hentschel hat sich mit dem Thema Notfalldosen auseinandergesetzt und erklärt den ST-Lesern, was es damit auf sich hat und warum Notfalldosen sinnvoll sind.

Die Notfalldosen, die von der Krankenhaus-Gruppe „Radprax“ gespendet wurden und in Apotheken, im Krankenhaus und vielen weiteren Anlaufstellen in der Stadt erhältlich sind, sind eine sinnvolle Ergänzung zu der Notfallkarte, Patientenverfügung, dem Impfpass, dem Medikamentenplan und weiteren Utensilien, die in einem Notfall zur Hilfe genommen werden. 

Durch die Aufbewahrung im Kühlschrank kann diese Dose problemlos von jedem Retter gefunden werden, und erspart die Suche in persönlichen Schubladen und/oder Schränken. Jedoch ersetzt die Notfalldose auf gar keinen Fall die Notfallkarte, die Sie als Senioren ja schon seit vielen Jahren von der Seniorenvertretung Plettenberg kennen und erhalten haben. 

Dank einer großzügigen Spende der Unternehmensgruppe Prange, für die die Mitglieder der Seniorenvertretung sehr dankbar sind, verfügt die Seniorenvertretung wieder über 10 000 Notfallkarten. Dieser Notfallausweis sollte sich ausgefüllt immer im Geldbeutel hinter dem Personalausweis befinden. Denn, wenn jemand sich mit Freunden trifft, spazieren geht, zum Einkaufen unterwegs ist oder sich außerhalbder eigenen Wohnung oder des Hauses aufhält, dann nützt die Notfalldose im heimischen Kühlschrank nicht viel. 

Auf der Notfallkarte sind persönliche Daten eingetragen, der Name der Person mit Telefonnummer, die im Notfall zu benachrichtigen wäre, der Name und die Telefonnummer des Hausarztes und vor allem auch ein eventueller Medikamentenplan, wann und in welcher Menge Tabletten einzunehmen sind, die Blutgruppe und eventuelle Allergien und Unverträglichkeiten sind darauf verzeichnet. „Ich selbst habe mir vor einiger Zeit mein Sprunggelenk und den Mittelfußknochen gebrochen, wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht und dort nach meinen Medikamenten gefragt, die ich täglich einnehmen muss“, berichtet Dörte Kaul-Hentschel von ihrem persönlichen Unfall. Sie berichtet weiter: „Aufgrund der starken Schmerzen konnte ich keinen klaren Gedanken fassen, geschweige meine Medikamente aufzählen. Da war es gut, dass ich die Notfallkarte in meinem Portemonnaie dabei hatte und dort in der Notaufnahme nachgesehen werden konnte, welche Tabletten ich nehme“. 

Ab sofort kann jeder Einzelne für sich und seine Familienangehörigen und Freunde die Notfallausweise während der Senioren-Sprechstunde immer freitags im Rathaus zwischen 10 und 12 Uhr in Zimmer 005 abholen. Wie ja bereits bekannt gegeben wurde, wird ab sofort und auch alle 14 Tage eine Antragshilfe angeboten. Die Damen, die dabei behilflich sind, sind an jedem zweiten und vierten Freitag eines Monats erreichbar. „Kommen Sie gerne zu uns und lassen sich beraten und helfen“, freut sich Dörte Kaul-Hentschel über viele Besucher. 

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