Mitglieder des Schul- und Kulturausschusses noch unschlüssig

Noch keine Entscheidung zur PleWo im kommenden Jahr

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Plettenberg - Wird die Plettenberger Woche (PleWo) im kommenden Jahr ausfallen? Oder wenigstens an einem anderen Standort stattfinden? Eine Antwort auf diese Fragen hatten die Mitglieder des Schul- und Kulturausschusses gestern nicht. Diese wollen nun in ihren Fraktionen das Thema weiter behandeln und erst anschließend eine Entscheidung treffen. Während sich Dietmar Rottmann (CDU) für einen Ausfall des großen Stadtfestes im kommenden Jahr aussprach, plädierte Dr. Peter Schmidtsiefer (SPD) dafür, zumindest kleinere Veranstaltungen während der Bauphase am Alten Markt durchzuführen. „Wir müssen auch etwas für den Einzelhandel tun und die Leute in die Stadt locken“, erklärte Schmidtsiefer.

 Wie bereits berichtet, soll im Mai kommenden Jahres mit der Sanierung des Alten Marktes begonnen werden. Die Arbeiten würden sich laut Verwaltung sicher bis in den Herbst ziehen, sodass die PleWo auch im kommenden Jahr nicht zum traditionellen Datum (Ende August) durchgeführt werden kann. Im Mai stünde lediglich ein Wochenende zur Verfügung, um die PleWo durchzuführen. Rottmann erklärte, dass der Baubeginn nicht erneut verschoben werden sollte. „Mir hat die PleWo in diesem Jahr sehr gut gefallen. Doch mir ist es lieber, dass jetzt endlich zügig gebaut wird“, sagte der Christdemokrat. Lediglich „wenn es passt“, sollte über kleinere Veranstaltungen in der Stadt nachgedacht werden. 

Schmidtsiefer sprach sich dagegen für eine große Auftaktfeier aus, auf die kleinere Veranstaltungen folgen könnten. Parteikollege Uwe Boese erklärte dagegen, dass die PleWo verlegt werden könne, beispielsweise zum Maiplatz, zur Grünestraße oder zum Wieden. Auch die Idee der Heimatzeitung, das Stadtfest an der Waterkant zu feiern, sei denkbar. Delia Schulte (FDP) plädierte ebenfalls für die Plettenberger Woche: „Wir als FDP sind ganz klar nicht für einen Wegfall.“ Der Rahmen und das Konzept der PleWo sollten beibehalten werden. Nun stehen drei Modelle im Raum, die in den Fraktionen erörtert werden sollen: Die Verlegung der PleWo an einen anderen Ort, der komplette Ausfall des Festes oder aber die Ausrichtung kleinerer Veranstaltungen während der Bauphase. 

Letzteres sei laut Hans-Peter Kapitain von der Stadt Plettenberg durchaus denkbar: „Die Arbeiten in der Innenstadt werden ja abschnittsweise durchgeführt und daher werden immer nur einzelne Bereiche gesperrt.“ 

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