Nicht nur Hundebesitzer sind Schweine

Plettenberg - Unser Bericht zu Problemen mit Hundehaufen am Böddinghauser Fuß- und Radweg hat offensichtlich den Nerv vieler Plettenberger getroffen.

Noch am Samstagvormittag meldete sich über Email Ulla Pfeifenberger zu Wort. Sie betreibt die private Hundewiese am Eschen. Sie schreibt: „Überall sind Hundehaufen von Tieren, deren Besitzer nicht in der Lage sind, diese wegzumachen. Manchmal kommt sogar der Spruch: ‘Dafür zahlen wir Hundesteuer.’“ Sie selbst werde häufig „blöd angepöbelt“, dass sie doch bitte die Haufen beseitigen solle, obwohl sie nicht von ihren Hunden stammen. „Aber ich mache die Haufen meiner Hunde weg.“

Am Eschen vor ihrem Garagentor, auf dem Fuß- und Radweg am Soen oder auch auf der Hundewiese selbst, als diese für eine Nacht aufgebrochen worden war – überall sei Hundekot zu finden. „Auf unserer Hundewiese ist sogar ein Polizist im Dunkeln reingetreten. Ich finde es eine Sauerei“, schreibt Ulla Pfeifenberger.

Dass Hundebesitzer, die den Kot beseitigen, trotzdem bepöbelt werden, berichtet auch Achim Hornberger. „Als Hundebesitzer heiße ich es auch nicht gut, was da in Böddinghausen – und nicht nur dort – von leider ein paar Hundebesitzern hinterlassen wird. Leider müssen diejenigen drunter leiden, die den Kot ihrer Hunde wegmachen und trotzdem beschimpft werden.“

Was Hornberger darüber hinaus ärgert, sind die Vermüllungen einiger Zeitgenossen – vor allem am Hestenberg. „Es vergeht kaum ein Tag, an dem es an der Stelle im Foto oberhalb des Tunnels im Hestenberg nicht so aussieht“, schreibt Hornberger. Wir als einige Hundehalter, die dort jeden Tag spazieren gehen, haben schon oft dort sauber gemacht, aber auch das ist ein Kampf gegen Windmühlen. Es sieht am kommenden Tag wieder so aus. Irgendwann werden sich dann wohl die Ratten da einbürgern – genug Essensreste liegen da ja herum.“

Hornbergers Sicht der Dinge: „Es gibt nicht nur unter den Hundebesitzern Schweine.“

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