Neuer Hundetreff: Keine Schule, sondern ein Ort zum Toben

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Der Hundetreff soll ein Ort sein, an dem sich die Hunde austoben können und keine Hundeschule, machte Ursula Pfeifenberger deutlich.

Plettenberg - Sportlich ging es am Wochenende rund um Plettenberg zu und zwar nicht nur beim P-Weg. Am Sonntag waren bei dem von Ursula und Horst Pfeifenberger initiierten privaten Hundetreff am Eschen auch die sportlichen Fähigkeiten des besten Freundes des Menschen gefragt.

Zuvor hatte das Ehepaar Pfeifenberger viel Zeit, Geld und Energie investiert, um ihren Traum eines Hundesporttreffs wahr werden zu lassen. Zunächst war die Hundewiese am Radweg Brockhausen/Soen nur von der Stadt gepachtet gewesen, seit Mitte August kann die Familie die Wiese ihr Eigen nennen. Das vermittele ihnen ein sicheres Gefühl und Pfeifenbergers haben schon Pläne, wie sie das insgesamt 1950 Quadratmeter große Areal gestalten wollen: der mittlere Zaun soll umgestaltet werden, außerdem ist ein Teil des Grundstücks, das bisher nicht verwendet wurde, in fester Hand der heimischen Flora, die in ihre Schranken gewiesen werden muss, um auch diesen Bereich sinnvoll nutzen zu können.

Ursula Pfeifenberger machte deutlich klar, dass es sich nicht um eine Hundeschule, sondern lediglich um einen Hundesporttreff handle, bei dem die Vierbeiner „Hund sein“ dürfen, indem sie mit ihren Artgenossen zusammen toben. Prinzipiell sei jeder willkommen – Hunde aller Größen und Rassen. Die einzige Voraussetzung sei die Sozialkompetenz der Vierbeiner: „Keine Beißer“, sagte Pfeifenberger entschieden. Nebenbei könne auch ein wenig Hundesport, wie Agility, betrieben werden. Aber der Spaß stehe im Vordergrund, sowohl für die Hunde als auch für die Menschen.

Für das erste offizielle Zusammenkommen des Hundesporttreffs am Sonntag hatten sich Pfeifenbergers allerlei einfallen lassen: vom Hunderennen, bis zum Agilitywettbewerb (Hinderniss-Parcours), ein Rennen für die Kinder sowie eine große Verlosungsaktion mit vielen Gewinnen – neben Dekorationsartikeln für die Zwei-, auch Futter und Spielzeug für die Vierbeiner.

Rund 14 Personen hatten sich im Vorfeld zu dem Wettbewerb angemeldet. Kurzfristig hatten einige abgesagt, dafür waren andere nachgerückt. Für das Rennen war eine 50 Meter lange Strecke abgesteckt worden. Herrchen oder Frauchen liefen vor, als diese im Ziel waren, ließ man den dazugehörigen Hund von der sprichwörtlichen Leine. Dieser preschte angetrieben von Zurufen dem Ziel entgegen. Bei besonders trägen Vierbeinern bot ein Stückchen Wurst den entsprechenden Anreiz. Zwei Läufe wurden durchgeführt, wobei der bessere in die Wertung einging.

Wettbewerb mit Hindernissen Anspruchsvoller ging es beim Agilitywettbewerb zu. Hier musste der Hund, angeleitet von seinem Herrchen, einen Parcours, bestehend aus Wippe, Hürden und Tunnel, Slalom, Reifen und Steg, überwinden. Die glücklichen Sieger der Wettbewerbe konnten sich über Pokale und Urkunden beziehungweise über Futter und Leckerchen freuen.

Noch steckt der Hundesporttreff in den Kinderschuhen, aber die zumindest am Sonntag an manchen Stellen mangelnde Organisation machte das Ehepaar Pfeifenberger durch Engagement und Herzlichkeit wieder weg. Feste Treffzeiten gibt es bisher nicht, der Platz wird aber mehrmals die Woche genutzt. Interessierte sind jederzeit willkommen.

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