Masken für den Neustart

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24 individuell bedruckte Masken übergab Petra Neuhaus jetzt an José Salgado Garcia, dem Inhaber der Tapas-Bar an der Wilhelmstraße. 

Plettenberg – Kleine Unternehmen unterstützen sich in der Coronakrise gegenseitig – das ist das Anliegen von Petra Neuhaus, die am Freitag 24 Masken an die Tapas-Bar in Plettenberg übergab. „Es liegt mir am Herzen, dass die Kleinen zusammenhalten und sich gemeinschaftlich durchkämpfen.“

Petra Neuhaus bedruckt in ihrer Firma Newcastle Medien in Neuenrade unter anderem Textilien, auch Masken. Über eine Mitarbeiterin der Tapas-Bar sei der Kontakt zustande gekommen. „Sie hat gehört, dass ich auch individuelle Drucke mache“, sagt Neuhaus. So entstand die Idee, die Tapas-Bar zur Wiedereröffnung mit ihren Masken auszustatten, die laut Neuhaus auch angenehmer zu tragen seien als viele andere wiederverwendbare Masken. 

Zwei Masken für jeden Mitarbeiter, insgesamt 24, übergab Neuhaus am Freitag an José Salgado Garcia, dem Inhaber der Tapas-Bar. Im Gegenzug kann Neuhaus dort ein wenig Werbematerial platzieren. „So wäscht eine Hand die andere“, sagt sie. Garcia gefallen die Masken, die mit dem Logo der Tapas-Bar bedruckt wurden, nicht nur optisch gut, es sei auch eine schöne Idee, dass sich kleine Unternehmen gegenseitig helfen, sagt er. Denn nach der Wiedereröffnung ist man noch weit vom Normalbetrieb entfernt. Am 15. März war der letzte Öffnungstag vor der Corona-Pause, seit Mittwoch vergangener Woche ist die Tapas-Bar nun wieder geöffnet.

 „Es war schon gut besucht, aber in der Kasse ist einfach weniger“, sagt Garcia. Denn wegen der geltenden Regeln kann er momentan nicht einmal die Hälfte der Sitzplätze in der Bar öffnen. Auf der anderen Seite seien die Waren im Einkauf nicht billiger geworden. Zudem habe er Mehrausgaben gehabt, etwa für einen Desinfektionsmittelspender. Somit stellt auch die Maskenspende zumindest eine Erleichterung zum Neustart dar.

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