Nachfolge für Fred Waschek

Neue Polizisten in Plettenberg

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Fünf neue Gesichter sind seit diesem Monat an der Polizeiwache in Plettenberg. Wachleiter Wolfgang Klein (re.) heißt das Quintett herzlich willkommen.  

Plettenberg - Fünf neue Gesichter gibt es seit diesem Monat in der Polizeiwache in Plettenberg. Wachleiter Wolfgang Klein freut sich über die Verstärkung der Kommissare vor Ort.

Thomas Winter, Janho Fouad, Christine Wernecke und Maximilian Schneider haben ihren Bachelorstudiengang erfolgreich abgeschlossen und traten am 1. September ihren ersten Dienst als Polizei-Kommissare in Plettenberg an. Polizei-Hauptkommissarin Dagmar Eckhardt hat ihren Dienst ebenfalls in diesem Monat in der Vier-Täler-Stadt angetreten. Sie ist die Nachfolgerin von Fred Waschek, der 37 Jahre lang Polizist in Plettenberg war und im März pensioniert wurde. 

Die fünf Polizisten sind allerdings keine zusätzlichen Kräfte vor Ort, sondern sind Bestandteil des landesweiten Versetzungsverfahrens. So haben auch fünf Polizisten die Plettenberger Wache verlassen. Einer von ihnen wurde pensioniert und die anderen vier wechselten an eine andere Wache. „Ich bin froh, dass für meinen Wachbereich alles so gut geklappt hat und wir eine optimale Verstärkung für Plettenberg bekommen haben. Das hat sich schon in dieser kurzen Zeit gezeigt“, erklärt Hauptkommissar Wolfgang Klein. 

Auch wenn die neuen Gesichter keine zusätzlichen Kräfte in Plettenberg sind, sondern lediglich ein Austausch stattfand, ist die Polizei in Plettenberg gut aufgestellt. Daher dementiert Wolfgang Klein auch das Gerücht, dass sich in Plettenberg wacker hält, es gebe nur eine Polizeistreife. „Wir positionieren uns immer anlassbedingt und können auch mehr als einen Streifenwagen auf die Straße bringen“, sagt er. Würden zum Beispiel Feierlichkeiten anstehen, sei man auch stärker aufgestellt, so wie am letzten Wochenende. 

Hinzu käme, dass sich die Wachen im Märkischen Kreis gegenseitig unterstützen, sodass bei Bedarf auch eine Streife aus einer Nachbarstadt aushelfen kann. Die Kreisleitstelle in Iserlohn, bei der alle Notrufe aus dem Märkischen Kreis eingehen, regelt übrigens, wer zu dem jeweiligen Einsatz fährt. In der Regel wird dies dadurch bestimmt, wer am nächsten dran und frei ist. „Mein Wunsch ist es, dass sowohl die neuen Kollegen, als auch alle anderen Polizisten von den Bürgern wertgeschätzt werden“, sagt Wolfgang Klein vor dem Hintergrund, dass fehlender Respekt in der Bevölkerung gegenüber Einsatzkräften ein großes Thema ist.

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