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Nach zwei Jahren Pause: Party an Promenade überrannt - trotz hoher Preise

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Von: Georg Dickopf

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Für Unmut sorgten die Bier- und Getränkepreise: Fünf Euro für zwei kleine Pils fanden viele überzogen.
Für Unmut sorgten die Bier- und Getränkepreise: Fünf Euro für zwei kleine Pils fanden viele überzogen. © Dickopf

Mehr als zweieinhalb Jahre lang mussten die Plettenberger auf Partys an der Lennepromenade verzichten, doch am Donnerstag war es wieder soweit und rund 700 Plettenberger ließen sich das nicht entgehen.

Plettenberg - Bei sehr guten Wetterbedingungen füllte sich der Platz zwischen dem Berufskolleg und der Kirche St. Johannes Baptist sehr schnell. Die etwas älteren Besucher nahmen an den Bierzeltgarnituren Platz, die anderen belagerten die aufgestellten Stehtische oder saßen oberhalb der Waterkant.

Das Publikum war wie immer bunt gemischt. Der Plettenberger DJ Dominik Heisler empfing die Besucher mit einem frischen „Lenne-Party-Mix“. Wie gut die Stimmung war, zeigen die Bilder in der Galerie.

Wie zuletzt im Jahr 2019 (!) konnten für die Organisation und Durchführung der Veranstaltungsreihe der Schützenverein Eiringhausen sowie der TuS Plettenberg gewonnen werden.

Gut gelaunt vergnügten sich viele Plettenberger am Donnerstag nach langer Pause wieder an der Waterkant in Eiringhausen. Und dabei spielte auch das Wetter voll mit.
Gut gelaunt vergnügten sich viele Plettenberger am Donnerstag nach langer Pause wieder an der Waterkant in Eiringhausen. Und dabei spielte auch das Wetter voll mit. © Dickopf

Ärger über Getränkepreise

Deren Mitglieder sorgten am Donnerstagabend wieder für das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste und hatten in dem Getränkewagen und am Wertmarkenstand alle Hände voll zu tun. Doch die Preisgestaltung sorgte bei einigen Besuchern für Unmut. „2,50 Euro für ein kleines Bier ist zu viel und da muss gegengesteuert werden“, fand beispielsweise Friedhelm Führt. Und Dörte Kaul-Hentschel verließ die Promenade schnell wieder, denn sie war nicht bereit, 2,50 Euro für ein kleines Wasser zu bezahlen.

Wie angemessen die Preise am Burgerwagen von Daniel Ochtendung und am Cocktailstand von Dimi Koutsovitis waren, sah man an den zum Teil langen Warteschlangen.

Sylvia Eick, war begeistert angesichts der guten Resonanz. „Die Stimmung ist gut, die Leute haben wieder Lust und einige haben sich wirklich zwei Jahre nicht gesehen. Schön, dass sich hier wieder was dreht“, fand die Geschäftsführerin der Kultour GmbH. Angesprochen auf die Kritik an den Getränkepreisen erklärte sie, dass die Preisgestaltung im Vorfeld von TuS, Schützen und der Kultour GmbH gemeinsam beschlossen worden sei. „Aber wir werden uns das noch mal anschauen und optimieren“, versprach sie.

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