Neue Erkenntnisse im rätselhaften Fall am Bärenberg

Rätselhafter Waldbrand: Boden neben der Leiche war nicht verbrannt

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Die Brandstelle am Bärenberg. 

Plettenberg - Eine Leiche, die bei einem Waldbrand am Bärenberg in Plettenberg gefunden worden ist, gibt weiter Rätsel auf. Noch immer ist vieles unklar, aber die Staatsanwaltschaft konnte zumindest einige neue Erkenntnisse nennen.

Nach den bisherigen Ermittlungen müsse man davon ausgehen, dass es sich um einen Unglücksfall gehandelt hat, sagte Staatsanwalt Michael Burggräf. Für mehr Gewissheit werde allerdings erst das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung sorgen, die aber erst in einigen Wochen erwartet wird.

Auch die Frage, wie das Feuer entstanden ist, bleibt weiter offen. Burggräf kann nur so viel sagen: „Die Bodenproben der Umgebung liefern keine Anhaltspunkte, dass das Feuer fremd verschuldet sein könnte.“ Es kommen mehrere Möglichkeiten in Betracht, wie allgemein ein Waldbrand entstehen könne.

Das ist passiert

Ein mögliches, aber bisher unbestätigtes Szenario: Der Brand könnte durch eine Zigarette entstanden sein; der Verstorbene war Raucher und vor Ort ist auch ein Feuerzeug gefunden worden. Ein anderer Grund könnte die starke Sonneneinstrahlung auf die zerbrochene Sektflasche gewesen sein, die ebenfalls dort gefunden wurde. Aber auch viele weitere Erklärungen seien möglich. Warum die unmittelbare Stelle um den Toten und eine Schneise im Brandgebiet nicht verbrannt waren, dazu gebe es keine Anhaltspunkte und werde sich letztlich nicht klären lassen, sagte Burggräf.

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