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Nach der Plewo ist vor der Plewo: 2023 ohne Feuerwerk geplant

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Von: Georg Dickopf

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Die Plewo war ein farbenfrohes Spektakel, die im nächsten Jahr etwas kleiner ausfällt.
Die Plewo war ein farbenfrohes Spektakel, die im nächsten Jahr etwas kleiner ausfällt. © Meyer

Vier Tage lang wurde in Plettenberg das Jubiläums-Stadtfest gefeiert. Einen Tag länger als sonst und mit einem zweieinhalb Mal so hohen Budget als in normalen Jahren.

Plettenberg - Das Team der Kultour GmbH ist nach dem großen Erfolg des Stadtfestes gerade dabei, alles wieder einzusammeln, jede Menge Papierkram zu erledigen und Rechnungen zu bezahlen.

Doch nach der Plewo ist auch vor der Plewo und so geht der Blick ganz langsam auch schon ins nächste Jahr. „Wir werden im Jahr 2023 vom 25. bis 27. August an drei Tagen die Plettenberger Woche feiern“, sagte Sylvia Eick. Geschäftsführerin der Kultour GmbH. Und dabei werde man auch aus Kostengründen eher auf heimische Bands und Künstler setzen, was sich einige Plewo-Besucher sogar schon diesmal gewünscht hatten. Der gute Besuch und die Stimmung beim (frühen) Auftritt von Bronkobeat zeigten, dass es auch in Plettenberg Bands gibt, die Zuschauer anlocken.

Auch ohne Feuerwerk, Philharmoniekonzert und Stars wie Jini Meyer kann sich Eick eine gute Plewo vorstellen. Gefreut habe sie sich über den sehr guten Besuch am Samstagabend – nach einem schon mehr als ordentlichen Freitagabend.

„Ich weiß gar nicht, ob alle Leute auf dem Alten Markt Platz gefunden hätten“, sagte Eick, die aber dennoch plant, das Hauptgeschehen und die Bühne im nächsten Jahr wieder am Alten Markt zu platzieren. Ob vor oder hinter dem Stephansdachstuhl sei dabei noch völlig offen.

Das dort angebotene Programm für die jüngeren Besucher, sei ganz gut angenommen worden. „Es waren aber auch viele Jugendliche am Rathausinnenhof“, bemerkte Eick, die sich deshalb fragt, ob eine solche Trennung wie in diesem Jahr überhaupt notwendig ist.

Notwendig ist in jedem Fall ein finanziell abgespecktes Programm, denn das in 2022 um 250 Prozent erhöhte Festbudget wird wieder auf das Niveau der Vorjahre zurückgefahren.

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