Aus künstlichem Koma erwacht, aber...

Mordfall von 1989: Zustand des Tatverdächtigen kritisch - Auslieferung fraglich

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Der tatverdächtige Mann ist aus dem künstlichen Koma wieder erwacht, liegt aber noch im Krankenhaus in Griechenland.

Spiridon K. soll 1989 Garifalia Z. auf einem Parkplatz in Plettenberg-Dingeringhausen mit acht Schüssen in Kopf und Oberkörper ermordet haben. Hinter seiner Auslieferung steht aber aktuell ein Fragezeichen.

Plettenberg - Der mutmaßliche Mörder der 1989 in Plettenberg erschossenen Garifalia Z. wurde nach seinem epileptischen Anfall zunächst in ein Gesundheitszentrum und von dort auf die Intensivstation des Krankenhauses von Agrinio in Griechenland verlegt.

Dort wurde der 68-Jährige nach Informationen unserer Zeitung in ein künstliches Koma versetzt. Bei dem häuslichen Sturz hatte sich der Mann ein Hämatom am Kopf zugezogen, das sich mittlerweile zurückgebildet haben soll. 

Weiterhin soll der Mann, der in Verdacht steht, eine 25-jährige Plettenbergerin mit acht Schüssen ermordet zu haben, massive Lungen-Probleme haben. 

Nach Informationen unserer Zeitung ist er zwar inzwischen aus dem künstlichen Koma erwacht, sein Zustand soll aber weiter kritisch sein. 

+++ So empfindet Familie des Opfers nach der Festnahme des mutmaßlichen Mörders +++

Das bejahte auf Anfrage auch die griechische Staatsanwältin, die jedoch lediglich bestätigen konnte, dass sich der Verdächtige noch auf der Intensivstation befindet. 

Laut dieser Staatsanwältin sei es daher noch nicht klar, ob und wann er nach Deutschland ausgeliefert werden könnte. Möglicherweise könnte eine Entscheidung noch ein bis zwei Wochen auf sich warten lassen.

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