„War richtige Entscheidung“

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Nicht nur Bürgermeister Ulrich Schulte erwarb eine Kundenkarte des Modeparks. Auch Michael Schulte (zweiter von links) ließ sich von Verkaufsleiter Bernd Ackermann und Geschäftsführer Michael Röther (rechts) vom Erwerb einer solchen Karte überzeugen.

Vor gut einer Woche eröffnete der Modepark Röther seine Türen in Plettenberg. Zeit für eine erste kleine Zwischenbilanz.

Wer den Maiplatz in den Wochen vor der Modepark-Eröffnung gesehen hat, der sah häufig freie Parkplätze und nur wenige Menschen. Mittlerweile lebt die Innenstadt wieder. Es sind deutlich mehr Bürger unterwegs, beim Eiscafé Sagui gibt es kaum ein freies Plätzchen und auch sonst herrscht reger Betrieb.

Was von einigen Kunden des Modeparks Röther jedoch bemängelt wird, ist ein fehlendes gastronomisches Angebot im Herzen der Stadt. Dort gibt es nur das Café Niehaves und das K16 an der Christuskirche. Die „Schlemmeria“ im Obergeschoss des Modeparks ist seit der Real-Schließung Geschichte.

Wer mittags etwas Warmes essen möchte, muss auf Imbiss- oder Dönerbuden und das China-Restaurant ausweichen oder mit Snacks und einzelnen Gerichten in den genannten Cafés und im Haltepunkt vorlieb nehmen.

Eine „Wiederbelebung“ der noch leer stehenden „Schlemmeria“ ist nicht geplant. Wie Modepark-Geschäftsführer Michael Röther auf Anfrage erklärte, verhandele man aktuell mit einem Dienstleistungsunternehmen über die Anmietung im Obergeschoss. Bis zum Jahresbeginn soll der Leerstand dort Geschichte sein. „Einen Bäcker bekommen sie für das Obergeschoss nicht“, bedauert Röther, der mit eigenen gastronomischen Angeboten in den Modepark-Filialen keine guten Erfahrungen sammeln konnte.

Geduld beweisen müssen die Modepark-Kunden auch in Sachen Parkhaus, denn das Oberdeck bleibt noch für mindestens zwei Wochen gesperrt. „Laut Brandschutzgutachten müssen dort spezielle Brandschutztüren eingebaut werden, die aber eine lange Lieferzeit haben“, erklärte Michael Röther. In zwei Wochen werde die Lieferung erwartet. Nach dem Einbau könne das Parkdeck dann freigegeben werden. Auch die Regelung mit insgesamt 82 freien Parkplätzen in der Zeit von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr soll dann greifen. Bis dahin parken alle Nutzer kostenlos.

Platzprobleme gibt es nach den Angaben von Bernd Ackermann, regionaler Verkaufsleiter im Modepark, dennoch nicht. „Das Parkhaus wird bislang noch nicht so stark genutzt.“ Insofern reiche der Platz auch aus.

Was die Umsätze in der ersten Woche angeht, zeigte sich Michael Röther zufrieden: „Der Modepark ist in Plettenberg sehr ordentlich angelaufen. Es war die richtige Entscheidung, hier eine Filiale zu eröffnen.“ Auch einige Attendorner hätten schon eingekauft. Besonders schön seien die durchweg positiven Stimmen der Kunden.

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