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Modellsegler aus dem 3D-Drucker: Eine echte Konkurrenz

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Von: Christos Christogeros

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Mit einem Modellsegler aus dem 3D-Drucker belegte Jens Kortmann (rechts) den zweiten Platz beim MSC-Wettbewerb. Auf dem ersten Platz landete René Gerrath (vorne, Mitte), Ingo Müller (vorne, links) belegte den 3. Platz. Weitere Teilnehmer waren (hinten, von links): Stefan Bauckhage, Hans-Jürgen Pistora, Werner Mandera und Sven Rabe.
Mit einem Modellsegler aus dem 3D-Drucker belegte Jens Kortmann (rechts) den zweiten Platz beim MSC-Wettbewerb. Auf dem ersten Platz landete René Gerrath (vorne, Mitte), Ingo Müller (vorne, links) belegte den 3. Platz. Weitere Teilnehmer waren (hinten, von links): Stefan Bauckhage, Hans-Jürgen Pistora, Werner Mandera und Sven Rabe. © Müller

Selbst Organe sollen in naher Zukunft aus dem 3D-Drucker kommen – bis es soweit ist, begeistert die moderne Technik in anderen Bereichen. So zum Beispiel beim Modellsportclub (MSC). Beim ersten vereinsinternen Wettbewerb nach zwei Jahren coronabedingter Auszeit startete auch ein Modellsegler aus einem solchen Drucker.

Plettenberg - Das Fluggerät befindet sich im Besitz von Jens Kortmann, der mit dem Modellsegler aus dem Drucker auch gleich den zweiten Platz belegen konnte. Damit bewies Kortmann, dass man auch mit einem Segler aus dem Drucker eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellen kann.

Die Freude auf dem Fluggelände Auf der Endert war allgemein groß, schließlich trafen sich die Mitglieder des MSC zum ersten Mal nach fast zwei Jahren Corona-Pause. Sieben Modellsportler hatten sich zum Wettbewerb versammelt.

Die Aufgabe der Piloten bestand darin, mit einem geübten Handstart ihr Segelflugmodell den Elementen zu überlassen und mit Hilfe des eingebauten Elektromotors möglichst schnell an Höhe zu gewinnen. Die maximal zulässige Motorlaufzeit betrug 30 Sekunden. Danach erfolgte ein dreiminütiger Segelflug. Direkt im Anschluss des Gleitfluges erfolgte ein Tordurchflug auf dem Landefeld. Die Größe des Tors betrug etwa zehn Meter Breite und drei Meter Höhe.

War das Tor durchflogen, durfte der Elektromotor des Modells nochmal für 30 Sekunden in Betrieb genommen werden, um wieder rasch an Höhe zu gewinnen. Dann erfolgte ein zweiter Gleitflug von drei Minuten. Am Ende des Segelfluges versuchte sich der Pilot an einer präzisen Punktlandung auf dem Landefeld.

Das Reglement sah für diesen Wettbewerb eine maximal mögliche Punktzahl vor und alle Abweichungen zu der Vorgabe werden mit entsprechenden Punktabzug bestraft.

Auf dem ersten Platz landete René Gerrath vor Jens Kortmann und Ingo Müller.

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