Klagen der Dura-Mitarbeiter vom Arbeitsgericht Iserlohn abgewiesen

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Die Kündigungsschutzklagen der Dura-Mitarbeiter wurden abgewiesen.

Das Arbeitsgericht Iserlohn wies am gestrigen Donnerstag die Kündigungsschutzklagen von Dura-Mitarbeitern ab.

Wie das Unternehmen mitteilt, hätten sich die Mitarbeiter des Plettenberger Standortes bei der Klage gegen ihre Kündigung im Wesentlichen auf angebliche Verfahrens- und Formfehler in den Kündigungen berufen und einen Betriebsübergang behauptet.

Auch die zugleich erhobenen Klagen auf Zahlung einer Abfindung, die die Arbeitnehmer auf angebliche Verfahrensmängel gestützt hätten, wurden durch das Arbeitsgericht abgewiesen.

Bereits am 10. Januar hatte das Arbeitsgericht Siegen entsprechende Kündigungsschutzklagen von Dura-Mitarbeitern des Betriebes in Selbecke abgewiesen und auch die Wirksamkeit dieser Kündigungen bestätigt.

Im April vergangenen Jahres hatte Dura die Schließung seiner Standorte in Plettenberg und Selbecke zum 30. April 2019 angekündigt. Hauptgründe für die Schließung seien hohe Verluste, ausbleibende Neuaufträge und ein Großbrand.

Das Unternehmen hatte hierzu klargestellt, dass die Mitarbeiter in diesem zwölfmonatigen Zeitraum ihr volles Gehalt erhalten würden, obwohl bis zur Betriebsschließung die meisten Arbeitnehmer bereits kaum noch zur Arbeit herangezogen werden könnten.

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