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Frau verletzt sich bei missglücktem Rutschentest - Hubschrauber landet in Plettenberg

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Von: Hartmut Damschen, Georg Dickopf

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Eine 23-Jährige wollte routinemäßig eine Rutsche in Plettenberg testen. Es kam zu einem schweren Unfall. Die Frau wurde verletzt, ein Hubschrauber war im Einsatz.

Plettenberg - Zu einem eher ungewöhnlichen Arbeitsunfall mit schlimmen Folgen kam es am Freitag gegen 10.45 Uhr auf einem Spielplatz in Plettenberg. Ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert und landete gegen 11.25 Uhr auf dem nebenan gelegenen Kleinspielfeld im Bereich Marler Weg.

Missglückter Rutschentest: Frau verletzt - Hubschrauber landet in Plettenberg

Nach Mitteilung der Polizei kam es zu einem Arbeitsunfall auf dem in der Kurve gelegenen Spielplatz am Marler Weg. Die dort im Einsatz befindliche 23-jährige Mitarbeiterin war dabei, routinemäßig die Spielgeräte zu testen. Dabei zog sie sich vermutlich eine Fraktur im Beinbereich zu.

Der Rettungshubschrauber Christoph 8 landete neben dem Spielplatz.
Der Rettungshubschrauber Christoph 8 landete neben dem Spielplatz. © Damschen

Weil kein Notarzt zur Verfügung stand, wurde vorsorglich der Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Lüden alarmiert, der direkt neben dem Spielplatz landen konnte. Der Notarzt der Hubschrauberbesatzung entschied vor Ort, dass ein Transport der Verletzten per Rettungswagen in das Lüdenscheider Kreiskrankenhaus möglich ist und flog somit ohne Patientin wieder zurück.

Missglückter Rutschentest

Die Mitarbeiterin des Baubetriebshofes, die routinemäßig die über zwölf Meter lange und halboffene Rutsche auf Sicherheitsmängel testete, kam am Ende unglücklich mit dem Fuß auf, was den Rettungseinsatz nach sich zog. Ob und wie im Bereich des Spielgerätes nach dem missglückten Rutschentest nachgebessert werden muss, blieb zunächst offen. Im Einsatz war die Feuer- und Rettungswache, die auch die Hubschrauberlandung absicherte.

Der Rutschentest einer Bauhofmitarbeiterin endete am Freitag gegen 10.45 Uhr in Plettenberg mit einem großen Rettungseinsatz.
Der Rutschentest einer Bauhofmitarbeiterin endete am Freitag gegen 10.45 Uhr in Plettenberg mit einem großen Rettungseinsatz. © Damschen

Ebenfalls ein Schock in Plettenberg: Der Hestenbergtunnel wurde am Donnerstagmittag ohne Vorwarnung gesperrt. Wie lange: unbekannt.

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