Die größte Badewanne des Sauerlandes wird ab Februar wieder gefüllt

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Blick auf das leere und frisch sanierte Oberbecken des Pumpspeicherwerkes Rönkhausen - die größte Badewanne des Sauerlandes.

Rönkhausen - Ein halbes Jahr nach dem Startschuss für die aufwändige Sanierung des Pumpspeicherwerkes Rönkhausen-Glinge sind die Abdichtungsarbeiten am Oberbecken komplett abgeschlossen.

Die Arbeiter der Schweizer Spezialfirma Walo versahen eine Fläche von 100 000 Quadratmetern mit einer neuen Schicht aus Betonasphalt. Das entspricht der Größe von  14 Fußballfeldern. 

Der heimische Energieversorger Mark-E lässt gemeinsam mit dem neuen Miteigentümer, der Stadtwerke Aachen AG (Stawag), das Pumpspeicherwerk für rund 25 Millionen Euro sanieren – und erweitern. Zwischenzeitlich drohte die Stilllegung, da die bereits verlängerte Betriebsgenehmigung für das Pumpspeicherwerk Rönkhausen nur bis Juni 2018 galt.  Im März wurde das Oberbecken komplett abgelassen.

Das Unterbecken leidet wie die Talsperren an Wassermangel. Dort werden aktuell im Maschinenhaus die Turbinen überholt.

 Bis die größte Badewanne des Sauerlandes komplett wieder voll ist, wird fast exakt ein Jahr dauern, denn erst ab Februar nächsten Jahres ist eine Wiederbefüllung des Oberbeckens geplant. „Es wird auch eine Zeit dauern, bis der Glingebach das Unterbecken wieder ausreichend gefüllt hat“, erklärte Mark-E-Sprecher Uwe Reuter. 

Während am Oberbecken aktuell noch Restarbeiten erledigt werden, laufen im Maschinenhaus noch bis mindestens Februar die Revisionsarbeiten an den Turbinen. „Die Inbetriebnahme ist für Februar/März vorgesehen. Bis dahin bleibt das Oberbecken für Spaziergänger  gesperrt“, so Reuter.

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