Maiworm: Mietverträge wurden verlängert

Enders: „Wir wollen uns weiter in Plettenberg engagieren“

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Maria Mayo Martinez (re.) und Zarife Parpas mussten schon einige Fragen zur Zukunft der Maiworm-Film beantworten, dabei gab es nie Bestrebungen, die Stadt Plettenberg zu verlassen. 

Plettenberg -  Fast auf den Tag genau 13 Jahre ist es her, dass die Plettenberger Fußgängerzone belebt wurde durch die Neueröffnung von Mode Maiworm. In den ehemaligen Räumen des Schuhhauses Geck eröffnete Peter Enders eine Filiale, die in den Folgejahren für eine deutliche Belebung der Fußgängerzone sorgte.

Dabei ist die 13 keine Unglückszahl, denn Enders setzt auch weiter auf den Standort Plettenberg. „Wir haben in den letzten Wochen die auslaufenden Mietverträge in beiden Filialen verlängert“, erklärte er auf Nachfrage unserer Zeitung. „Wir wollen uns auch weiterehin in Plettenberg engagieren“, stellt Enders klar nachdem einige Mitarbeiterinnen von Kunden zum Fortbestand der Filialen angesprochen wurden. „Wir haben keine Angst, weil ein neuer Mitbewerber kommt. Konkurrenz belebt das Geschäft“, hofft Enders viel mehr auf zusätzliche Kundschaft in der Fußgängerzone. 

Der Modepark Röther, der um Ostern im ehemaligen Real-Komplex eröffnen soll, setze vor allem auf große Flächen. „Wir konzentrieren uns auf eine gute Beratung und haben uns hier in Plettenberg gut etabliert“, so der Maiworm-Inhaber, der auch auf eine große Zahl an Stammkunden setzen kann. Insgesamt beschäftigt das in Olpe ansässige Unternehmen neun Mitarbeiter an den beiden Standorten in Plettenberg (ehemaliges Schuhhaus Geck und ehemals Mode Funke), die demnächst weiter modernisiert werden sollen. 

Ein wenig enttäuscht ist Enders von der Plettenberger Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik, schließlich sei ihm nach der Eröffnung im Jahr 2004 gesagt worden: „Hier in der Fußgängerzone passiert in Kürze etwas.“ Das sei jetzt 13 Jahre her – „und es nichts passiert. In anderen Städten wie Olpe, Wiehl und Bergneustadt geht so etwas viel schneller. Ich weiß nicht woran es liegt, dass es in Plettenberg so lange dauert“, wundert sich Enders über die zögerliche Innenstadtmodernisierung.

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