Otto Fuchs KG hat kein Interesse an Dura-Gelände

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Blick auf das Dura-Werk und die abgebrannte Eloxalanlage.

Plettenberg – In 33 Tagen gehen beim heimischen Automobilzulieferer Dura an der Königstraße die Lichter aus. Aktuell werden tagtäglich Maschinen verladen und für den Lkw-Transport ins portugiesische Dura-Werk vorbereitet.

Insgesamt arbeiten rund einen Monat vor der Betriebsschließung nur noch rund 50 Mitarbeiter in dem Werk, wickeln Restaufträge ab oder verpacken Maschinen und Werkzeuge, die in Zukunft von anderen Mitarbeitern in Portugal bedient werden. 

Unklar ist, was mit der abgebrannten Eloxalanlage passiert, für deren Wiederaufbau und Inbetriebnahme die entsprechenden Genehmigungen vorliegen.

 Dass sich die heimischen Mitarbeiter kurz vor der Betriebsschließung an jeden Strohhalm klammern, ist nicht weiter verwunderlich. Doch was ist dran an dem in Dura-Kreisen zu hörenden Gerücht, dass die in Meinerzhagen ansässige Otto Fuchs KG große Teile des Dura-Areals sowie zahlreiche Mitarbeiter übernehmen will? Immerhin gibt es bereits seit Jahren eine Zusammenarbeit mit der Firma Dura, die – in letzter Zeit allerdings nur noch in geringer Größenordnung – Leichtmetallprofile von der Otto Fuchs KG bezog. 

Das am Hauptstandort Meinerzhagen rund 3 000 Mitarbeiter zählende Unternehmen ist nicht nur als Automobilzulieferer eine feste Größe, sondern beliefert auch die Luft- und Raumfahrtindustrie. Zu den Gerüchten nahm  Reinhart Domke als Mitglied der Geschäftsleitung Stellung. Die Otto Fuchs KG habe nicht die Absicht, das Dura-Grundstück in Plettenberg zu erwerben. Es habe weder hierzu noch zu Kooperationen Gespräche gegeben. Zwar expandiere man weiter im heimischen Raum, lege den Fokus dabei aber auf den Raum Meinerzhagen.

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