Die Fettspritze muss es richten

Mit der Fettspritze hält Mauli die Antriebswelle am Laufen.

Plettenberg – Der Plettenberger Andreas „Mauli“ Braach hat die erste große Etappe bei der Rallye Dresden-Dakar-Banjul geschafft.

Über 4 000 Kilometer kurvte er in den letzten Tagen mit seinem aufgemotzten Renault Twingo durch Europa, um dann in Gibraltar die Meerenge zwischen Europa und Afrika zu überqueren. Dort trafen alle Teilnehmer der Rallye wieder zusammen. Bei der Fahrt durch die Pyrenäen machte sich die Antriebswelle von Maulis Wüstenflitzer bemerkbar. Doch bis zur Fähre und der Afrika-Überfahrt hielt alles. Ein anderes Team baute einen VW Passat Syncro von Allrad auf Frontantrieb um – notgedrungen, denn das defekte Hinterachsdifferential war nicht zu ersetzen. 

Jetzt geht es in die Sahara.

Der Plettenberger nahm seine technischen Probleme, die nach einer Schlaglochdurchfahrt auftraten, mit afrikanischer Gelassenheit: „Ich habe mir eine Spritze besorgt, mit der ich Fett rein spritzen kann. Das sollte funktionieren, auch wenn Rechtskurven kritisch sind.“ 

Die Ankunft in Afrika beschreibt „Mauli“ so: „Wir sind jetzt in Marokko. Es war alles super aufregend und an den Grenzen wird einem etwas mulmig.“ Weiter geht es für ihn nun über das Atlas-Gebirge nach Marrakesch. Dort folgt dann  der erste Ruhetag, bevor es in die Wüste geht.

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