Sänger sehr zufrieden mit der Resonanz

Manöverkritik beim Weihnachtschor

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Die Sänger des Weihnachtschores zeigten sich bei ihrer Nachbesprechung mehr als zufrieden.

Plettenberg – Zur Manöverkritik traf sich am Freitagabend der Weihnachtschor in der Klubkneipe Plettenberger.

An Heiligabend war der jahrhundertealte Traditionschor rund fünf Stunden durch Plettenberg gezogen. Angefangen in Eiringhausen hatte ihr Weg die Sänger in die Hechmecke geführt, zum Abschluss der Christmesse in die Laurentiuskirche, ins Neubaugebiet oberhalb des Krankenhauses und letztendlich in die Christuskirche.

 Die insgesamt zehn Stationen seien „sehr gut besucht“ gewesen, freute sich Peter Schlütter. Besonders hob er den Halt in der Kersmecke hervor. Hier habe man das letzte Mal vor 25 Jahren gesungen. Entsprechend haben sich die Bewohner der Kersmecke gefreut. 80 bis 100 Leute waren zur Kreuzung Danziger-/Breslauer Straße gekommen, um dem Gesang des Chores zu lauschen. 

Doch nicht nur in der Kersmecke, auch auf den anderen Stationen, hatte der Chor die Nachbarn zusammengeführt. „Wir verstehen uns als Mittel zum Zweck an Heiligabend“, erläuterte Schlütter. Der Chor werde „immer mehr wahrgenommen“ und vor allem auch „positiv aufgenommen“.

 In Anbetracht der Tatsache, dass der Chor zur familienunfreundlichsten Zeit am Heiligen Abend umherziehe, sei das Engagement der Sänger „umso höher anzurechnen“, die Tradition fortzuführen. Lobende Worte fand Schlütter auch für die Jubilare des Abends. Günter Geck ist seit 25 Jahren Mitglied des Weihnachtschores. 

Seit bereits 40 Jahren halten die Sangesbrüder Thomas Fröhlich, Bernd Lüsebrink und Dirk Thomée dem Chor die Treue. Ganz kritiklos ging der sonst sehr harmonische Abend jedoch nicht vorüber. Sowohl zur Abschlussversammlung am Freitag als auch zu den Proben im Jahresverlauf hätte Schlütter gern mehr Sänger begrüßt. 

Von durchschnittlich 25 bis 30 aktiven Sängern seien einmal lediglich 12 von ihnen zur Probe erschienen.

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