Bei Überholmanöver in Ohle

Fahrer kracht in stehendes Auto - B236 in Plettenberg drei Stunden voll gesperrt

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Ein am Straßenrand geparkter Audi wurde durch die Wucht des Aufpralls herumgeschleudert und schwer beschädigt.

Plettenberg - Zu einem spektakulären Unfall kam es am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr auf der B236 in Ohle. Ein 19- Jähriger prallte bei einem Überholmanöver mit seinem Fiat gegen einen geparkten Audi und wurde dabei schwer verletzt. Die Straße musste fast drei Stunden voll gesperrt werden. Wegen der Sperrung bildeten sich zwischen Werdohl und Plettenberg lange Staus.

Gegen 20.30 Uhr wurden Rettungskräfte von Polizei und Plettenberger Feuerwehr zu dem Verkehrsunfall an der Lennestraße gerufen.

Dort war es zu einer Kollision zwischen einem fahrenden und einem auf dem Seitenstreifen geparkten Audi Cabriolet gekommen. Der Aufprall war so heftig, dass der abgestellte Audi fast 15 Meter herumgeschleudert wurde. Zuvor hatte ein Fiat-Fahrer einen BMW 1er überholt und war dann in das stehende Audi Cabriolet gekracht. Der überholte 1er BMW kam unbeschädigt zum Stehen – ob der 20-jährige Fahrer aus Plettenberg eine Mitschuld trägt, wird von der Polizei noch untersucht. 

Der Fiat-Fahrer, der sich bei dem Unfall schwer verletzte, wurde ins Plettenberger Krankenhaus gebracht.

Hund verletzt

Beide Fahrzeuge wurden völlig demoliert. Der Fahrer wurde ins Plettenberger Krankenhaus gebracht.

Auch ein Hund, der in einer Transportbox im stehenden Auto saß, wurde verletzt und von dessen Besitzerin zu einem Tierarzt gebracht.

Besitzerin des parkenden Autos im Glück

Auch ein Hund, der in einer Transportbox im stehenden Audi saß, wurde verletzt und von dessen Besitzerin zu einem Tierarzt gebracht. Glück im Unglück hatte die Audi-Besitzerin, die sich noch für Umzugsvorbereitungen in einem benachbarten Wohnhaus befand. Sie kam mit dem Schrecken davon.

Die Feuerwehr nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und leuchtete die Unfallstelle mit Scheinwerfern umfangreich aus. Zur Unterstützung der Polizei wurde die Drehleiter nachgefordert, um Fotos von oben auf die gesamte Unfallstelle zur Rekonstruktion des Unfallherganges anfertigen zu können. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von knapp 14 000 Euro.

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