Ereignisreiche letzte Lauri-Woche: Maskottchen Lauri ist verletzt

Der Mambakoffer ist verschwunden

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Die Lauri-Kinder hatten viel Spaß am Mittwoch im Bibertal in Lendringsen. Ein paar Kinder tobten sich zum Beispiel beim Fußballspielen aus und machten dann eine kleine Pause. 

Plettenberg - Die vierte Ferienwoche und somit die letzte Lauri-Woche, war besonders ereignisreich. Neben den normalen Ausflügen, wurde nicht nur das Maskottchen Lauri verletzt, sondern am letzten Tag verschwand auch noch der Süßigkeiten-Koffer spurlos. Die Lauri-Reporter berichten:

Selina (7) und Nicklas (9) schreiben über Dienstag: „Wir trafen uns am Dienstag um 9.00 Uhr an der Laurentius-Kirche, um unsere Sachen einzupacken und mit dem Bus ins Maximare in Hamm zu fahren. Eigentlich wollte Erika zum Kletterhof fahren, aber wegen der Gewitterwarnung sind wir zum Maximare gefahren. Im Bus wurden noch zwei Geburtstage bekannt gegeben und mit Liedern gefeiert. 

Jonas und ich haben auf der Hin- und Rückfahrt Quartett gespielt und Sophie hat mit meiner Schwester Selina ein Tierquartett gespielt. Nachdem wir angekommen sind, haben wir uns aufgeteilt und umgezogen. Anschließend haben wir uns am Picknickplatz getroffen. Wer Hunger hatte, bekam Bockwürstchen und Brötchen. Der Rest hat sich schon mal abgeduscht und durfte im Wasser schwimmen oder rutschen. Im Maximare gibt es ein Wellenbad, ein Draußenbecken mit Salzwasser, das schön warm war, und ein Baby- beziehungsweise Kinderbecken mit einer kleinen Rutsche. Außerdem gibt es zwei große Rutschen. Eine ist blau und ohne Dach – das ist die Wildwasserrutsche – und eine ist rot. Diese ist wie ein Tunnel, an dessen Ende es dunkel ist. 

In der roten kann man mit oder ohne Reifen rutschen. Leider war wegen Wartungsarbeiten zwischendurch die blaue Rutsche gesperrt. Im großen Sportbecken gab es auch wieder eine Luftmatratzen-Insel. Es gab auch ein kaltes oder warmes Becken, das als Jungbrunnen bezeichnet wird. Mal sehen, ob es hilft. In dem bin ich, Selina, sogar geschwommen und getaucht. Bei der Picknick-Decke gab es dann noch einen Whirlpool, in dem man sich entspannen konnte. In den Ferien gibt es auch eine Veranstaltung im Maximare, den Sinalco Ferienspaß. Das ist ein Kletterparcour, den auch einige von uns ausprobiert haben. Ab 16.00 Uhr wurde sich wieder zum Umziehen und Fertigmachen getroffen, damit wir zeitig zur Kirche zurückfahren konnten. Im Bus wurde die heutige Reihenfolge für den Mambakoffer festgelegt: von klein nach groß hieß es. Leonie hatte ihren letzten Tag und wir haben fleißig auf ihrem T-Shirt unterschrieben und unsere unterschreiben lassen.“

Hannah (10) und Heino (8) erzählen von Mittwoch: „Am Mittwoch sind wir nach Menden-Lendringsen ins Bibertal gefahren. Das Bibertal ist ein großer Spielplatz mit einem schönen Park. Neben dem Park fließt ein kleiner Bach. Dort gibt es auch einen See mit sechs Stockenten. 

Wir hatten eine Grillhütte und dort haben wir uns immer wieder getroffen. Wir hatten freie Wahl, was wir machen wollten. Manche Kinder waren am Bach, andere haben Karten gespielt und wiederum andere Fußball. Am Bach haben wir ein Floß aus Stöcken und Grashalmen gebaut und schwimmen lassen. Nach dem Kuchenessen haben einige von uns mit einem Schwungtuch gespielt. Manche haben auch Rugby gespielt, aber weil sich welche wehgetan haben, war es schnell vorbei. Auf dem Heimweg ist unser Maskottchen Lauri aus dem Bollerwagen gefallen und wurde überfahren. Dabei hat er sich ein Bein abgerissen, sich den Arm gebrochen und eine Gehirnerschütterung bekommen. 

Beim Mambakoffer gab es eine ganz besondere Reihenfolge: wer am längsten auf einem Bein stehen kann. Weil so viele zehn Minuten ausgehalten haben, mussten sie dann die Augen zumachen und den Kopf nach oben richten. Dann ging alles sehr schnell und auch die Letzten sind umgefallen.“

Kane (9) berichtet von Donnerstag: „Heute ist der letzte Tag der Ferienspiele. Als der Busfahrer erzählt hat, dass wir nach Freudenberg fahren, wussten wir, dass es zum „Mc Play“ geht. Wir freuten uns alle auf die große Spielhalle. Lukas, Jonas und ich haben Fußball gespielt. 

Danach waren wir alle auf dem Kletterturm, den Trampolinen und den Hüpfburgen. Das Spielen machte uns sehr hungrig und wir haben zwischendurch Schnitzelbrötchen und Kuchen, den uns die Mütter gebacken hatten, gegessen. Dass es viel geregnet hat, war uns egal, da wir in der Spielhalle im Trockenen waren. Auf der Rückfahrt war eine tolle Stimmung im Bus und wir haben viel gesungen und gespielt. Als wir in Plettenberg ankamen, warteten schon viele Eltern und Großeltern auf uns. Wir Kinder führten den Eltern noch etwas vor. Es wurde gesungen, getanzt, geturnt und einige spielten auf einem Instrument. 

Pastor Schnell bedankte sich bei den Betreuern für die Geduld und die Unterstützung der 51. Laurispiele. Erika erzählte dann, dass Lauri zum ersten Mal einen Unfall hatte. Er wurde vom Bollerwagen überfahren. Den Unfall hat er aber gut überstanden und er kann im nächsten Jahr wieder mitmachen. Zum Schluss hat Erika festgestellt, „Oh Schreck, der Mambakoffer ist weg“. Alle Kinder und Betreuer machten sich auf die Suche. Wir stellten schließlich fest, dass der Koffer im Bus geblieben war und liefen alle zum Parkplatz. Leider mussten wir feststellen, dass der Bus schon abgefahren war und der Mambakoffer mit. Trotzdem gab es aber noch für jeden Süßigkeiten. Die Lauriferienspiele waren wieder sehr schön und alle freuen sich schon auf das nächste Mal.“

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