Die Macher von Stadtschatten bereiten die neue Bühnenshow "Schloss Fabelstein" vor

Schulz

Plettenberg - Sie machen es noch einmal: Rund zwei Jahre nach den umjubelten „Stadtschatten“-Aufführungen in der Böddinghauser Aula präsentierten die Macher gestern ihr neuestes Projekt. „Es wird eine neue Bühnenshow mit dem Titel ‘Schloss Fabelstein’ geben“, verkündete Patrick Tussnat.

Eine neue Show also. Über Wochen hatte der Plettenberger im Internet ein Geheimnis daraus gemacht, was sein nächstes Projekt sein wird. Nun herrscht Gewissheit. Und die Ambitionen sind groß. Gemeinsam mit dem gebürtigen Plettenberger und Fotografen Matthias Bähr und seiner Märcheneis-Geschäftspartnerin und Schneiderin Christina Patzelt bereitet Patrick Tussnat die Show vor, die im Winter dieses Jahres an zwei noch nicht festgelegten Terminen wahrscheinlich in der Böddinghauser Aula aufgeführt werden soll. Die wichtigsten Fragen:

Was erwartet die Besucher bei der Bühnenshow Schloss Fabelstein?

Ebenso wie bei Stadtschatten wollen die Macher in der Show Kino, Theater und Musical miteinander verschmelzen lassen. Die Hauptfigur Samo Rosensteig soll größtenteils wie bei einem Film auf die Bühne projiziert werden – diesmal allerdings auf bewegliche Kulissenelemente, sodass die Figur noch besser in das Bühnenstück eingebunden wird. Dazu gesellen sich dann echte Schauspieler mit ausgefallenen Kostümen, die wie in einem Theaterstück sprechen, lachen und weinen, aber auch singen und tanzen.

Worum geht es in der Show?

Das Schloss Fabelstein beherbergt zahlreiche Märchen, die während des Stücks lebendig werden. Dafür sorgt Schlossverwalter Samo Rosensteig, der durch Zufall das Schloss entdeckt und erst nach und nach in seine Rolle als Schlossverwalter hineinwächst – mit allen Höhen und Tiefen, die so eine Aufgabe bereithält.

Wie weit sind die Macher mit den Vorbereitungen?

Das Drehbuch haben Matthias Bähr und Stadtschatten-Sprecherin und Schauspielerin Anja Kinscher bereits fertiggestellt. Auch die ersten Kulissen, hergestellt aus Styropor und brandschutzsicherem Spachtel, sind bereits fertig. In den nächsten Wochen sollen die Rollen mit professionellen Schauspielern besetzt werden und auch für die Hauptfiguren sucht das Trio noch einen passenden jungen Mann. Das ist gar nicht so einfach, schließlich trägt Samo Rosensteig einen Bart und hat rote Haare. So soll er auch auf der Bühne dargestellt werden.

Sind Samo Rosensteig oder das Schloss Fabelstein gänzlich neue Figuren oder Orte?

Nein. Dem ein oder anderen dürften Samo und das Schloss bereits begegnet sein. Patrick Tussnat hat die Geschichte bereits durch die Erzählungen, die es zu den Märchen-eis-Bechern dazu gibt, eingeführt. Darüber hinaus haben viele Plettenberger in dem Café schon andere Figuren kennengelernt, die in der Bühnenshow eine Rolle spielen: das Glühwürmchen Angellia zum Beispiel, die Prinzessin Auralie oder den plüschigen Daffel.

Wer finanziert das Projekt?

Anders als noch bei Stadtschatten, wo das junge Organisatorenteam einen privaten Sponsor gefunden hatte, zahlen sie nun das Geld für die Show komplett aus eigener Tasche. Das geht unter anderem deshalb, weil die Macher aus Stadtschatten vieles gelernt haben, was sie nun kostensparend umsetzen können. Zum Beispiel braucht es für den Kulissenbau keine angemietete Halle mehr, denn die Bühnenelemente werden nun aus Styroporblöcken hergestellt, die später leicht transportiert und zusammengesteckt werden können.

Was treibt die Organisatoren der neuen Bühnenshow an?

„Wir wollen damit keinen Reibach machen“, sagt Patrick Tussnat und begründet damit auch die Entscheidung, dass es trotz der über einjährigen Vorbereitungszeit lediglich zwei Aufführungstermine geben soll. „Uns ist es wichtig, einen vollen Saal und eine gute Stimmung zu haben“, sagt Tussnat, der ebenso wie seine beiden Mitstreiter von der Leidenschaft angetrieben werde. „Wenn man bedenkt, dass wir alle noch arbeiten gehen, dann wäre das ohne Herzblut auch gar nicht zu schaffen“, ergänzt Bähr.

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