Zwischen Plettenberg und Allendorf

Nach Unfall mit zwei Lkw im MK: Gesperrte Straße wieder frei

Ein Lkw konnte nach dem Unfall auf der L619 nicht mehr weiterfahren.
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Ein Lkw konnte nach dem Unfall auf der L619 nicht mehr weiterfahren.

Nach einem Unfall mit zwei Lkw auf der L619 zwischen Plettenberg und Sundern-Allendorf ist die Vollsperrung wieder aufgebhoben.

[Update 18.55 Uhr ] Plettenberg - Auf der Allendorfer Straße (L619), die in Leinschede von der B236 in Richtung Sundern-Allendorf abzweigt, sind am Donnerstagnachmittag um kurz vor 15 Uhr zwei Lastwagen zusammengestoßen, glücklicherweise bei niedriger Geschwindigkeit, sodass niemand verletzt wurde. Um 18.30 Uhr konnte die zwischenzeitlich gesperrte Straße wieder freigegeben werden, nachdem einer der beiden Lkw, der infolge des Unfalls fahruntüchtig war, abgeschleppt wurde.

Alarmiert wurde die Plettenberger Feuer- und Rettungswache ursprünglich unter dem Stichwort „auslaufende Betriebsstoffe“, woraufhin ein Löschfahrzeug und ein Gerätewagen zum Unfallort ausrückten.

Auf halber Strecke der L619 hatte sich der Unfall in den Serpentinenkurven ereignet. „Zwei Lkw sind dort hintereinander Richtung Allendorf gefahren, aber aus noch ungeklärten Ursachen ist der vorne fahrende Lkw dann rückwärts gerollt und auf den Lkw dahinter geprallt“, erklärt Matthias Greth, Sprecher der Plettenberger Feuerwehr. Da sich der Aufprall bei einer niedrigen Geschwindigkeit ereignete, gab es keinen Personenschaden, sondern einen reinen Sachschaden.

Der Lkw musste abgeschleppt werden.

Der Fahrer des vorderen Lasters habe möglicherweise Glück gehabt, dass hinter ihm ein weiterer Lkw fuhr, um sein Rückwärtsrollen zu stoppen. „Wäre der nicht dahinter gewesen, wäre der zurückrollende Lkw vielleicht den Hang runter gerollt“, so Greth.

Während der vordere Lkw seine Fahrt inzwischen selbstständig fortsetzen konnte, blieb der hintere Lkw, der 25 Tonnen Stahl geladen hat, fahruntüchtig zurück. „Der fährt keinen Meter mehr“, so Greth. Der Verkehr staut sich deswegen, die Straße ist vollgesperrt, während die Feuerwehr vor Ort auf die Ankunft eines Abschleppunternehmen mit einem entsprechend großen Fahrzeug wartet. Wie lange dies dauert, konnte Greth nicht am Nachmittag noch nicht abschätzen.

Nachdem ein Abschleppunternehmen den fahruntüchtigen Lkw abgeschleppt hatte, konnte gegen 18.30 Uhr die Straße wieder freigegeben werden.

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