Live-Band und Kindertheater mit Kreuz und Quer

Kultursommer am Sonntag: Warum das „Schlauphone“ nicht immer schlau ist

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Plettenberg – Am kommenden Sonntag dürfen sich vor allem Musikfans auf ein sehr abwechslungsreiches Programm freuen, denn im Rathausinnenhof wird ein weiterer Teil der Kultursommerreihe geboten – natürlich mit Livemusik, diesmal von den Manny Modern Troubadours. Los geht es vor dem Rathaus am kommenden Sonntag, 21. Juli, ab 15 Uhr.

Vielseitige Pop- und Folk-songs werden ebenso präsentiert wie Chansons und rockige Lieder mit bedeutungsvollen, manchmal zarten, manchmal provokativen Texten, in französischer, englischer und spanischer Sprache. „Voller Poesie, mit viel Humor, Tiefgang und gleichzeitig unbeschwert. 

Manny Modern Troubadours versprühen ihren ganz eigenen Charme und verwirren positiv“, so schreibt die Veranstalterin, die KulTour GmbH, in ihrem Programm. Der Sound der Band lässt sich allerdings auf keine Stilrichtung festlegen, da selbst innerhalb der Stücke Richtungen und Tempi vermischt werden. 

Neben Eigenkompositionen werden bekannte Titel überraschend arrangiert, heißt es weiter, und die Lieder bekommen so ein völlig anderes „Outfit“. Alles dreht sich um das Leben, die Liebe, viele Emotionen, Herzen und Menschen.

Auch für ein Kinderprogramm wird wieder gesorgt sein. Dieses Mal setzt das Organisationsteam erneut auf das Theater Kreuz und Quer, das in Plettenberg schon häufiger kurzweilige Unterhaltung für Kinder geboten hat – und das mit zwei alten Bekannten, nämlich den Protagonisten Gebrr und Grimm. König Daddelbert heißt das Stück, das es auf dem Platz vor dem Jugendzentrum Alte Feuerwache zu sehen gibt. Ein Clownstheater mit einem Wohnwagen, einem Zelt, einem Paddel und einem „Schlauphone“. 

Die Hauptfiguren dürften den meisten Kindern schon bekannt sein, denn Gebrr und Grimm stehen nicht zum ersten Mal auf der Plettenberger Bühne. Zum Inhalt: Heute wollen Gebrr und Grimm eigentlich paddeln gehen. Aber seit neuestem hat Gebrr ein „Schlauphone“ und seitdem hat sie zu rein gar nichts mehr Lust, außer zu daddeln und zu daddeln und zu daddeln. Nicht mal ein Märchen will sie hören, bis Grimm zu einer „Schlauphone-List“ greift und Gebrr dann doch ein Märchen erzählt – das Märchen vom König Drosselbart.

 Und wie die beiden so sind, sind sie ruckzuck mittendrin in der Geschichte, spielen die hochmütige, eingebildete Prinzessin Selfie, die heiratslustigen Könige, Herzöge, Fürsten, Grafen, Freiherrn und Edelleute und natürlich den König Daddelbart. Und am Ende gehen die beiden dann doch paddeln. Oder doch daddeln? Los geht es um 16 Uhr, je nach Wetterlage im oder vor dem Jugendzentrum.

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