Leuchtende Kinderaugen und ein Fußballmatch in Marokko

Gut gelaunt sieht Andreas Mauli Braach der Saharadurchquerung entgegen.

Plettenberg/Marrakesch – Nach neun Rallyetagen hat der Plettenberger Andreas „Mauli“ Braach bei der Tour von Dresden über Dakar nach Banjul in Gambia einen Großteil der Strecke hinter sich. Doch es folgen noch hunderte Kilometer durch die Wüste in Richtung Dakar.

Der Plettenberger beschreibt es so: „Ich habe jetzt 6 300 Kilometer hinter mir und mir tut alles weh. Ich bin gerade in der West Sahara und ab morgen dann komplett im Niemandsland versunken. Die Fahrt durch Marokko war ein Traum, aber sehr anstrengend. Das Atlas-Gebirge hatte es wirklich in sich. Ich war mit allem am Limit und bin am Ende aber gut durchgekommen. Die nächsten 4 Tage werden der Schlüssel zum Erfolg. Wenn die West Sahara jetzt klappt, bin ich guter Dinge“, schreibt Braach, der mit seiner defekten Antriebswelle schon einmal stecken geblieben ist.

Strahlende Kinderaugen gab es bei der Übergabe von Geschenken.

 Ansonsten geht es für ihn und die anderen Teilnehmer jetzt vier Tage und knapp 600 Kilometer durch die Wüste. „Mir ist etwas mulmig, aber das wird schon“, lässt uns der Plettenberger wissen. „Ich habe schon viele Menschen getroffen und viele Geschenke an die Kinder verteilt, aber momentan geht es auch an die Substanz. Deshalb freue ich mich schon auf den Ruhetag im Senegal“, sagt ein geschaffter Wüstenflitzer.

Das Fußballmatch in Marokko gewann Mauli mit seinem Team knapp mit 3:2

Ein bisschen Abwechslung boten dem Plettenberger die zahlreichen Kamele am Wegesrand. Sowohl echte, als auch unechte. Und die spektakulären Aussichten von der Steilküste. Oder auch das längste Erzförderband Afrikas. Manche Teams sorgten selber für ein wenig Abwechslung. Die Teams „Maulis Wüstenflitzer“, die „Sons of Dessert“, „Astra de luxe“, die „Grüne Wanderdüne“ und Willy der Motorradfahrer gewannen ein Fußballmatch (3:2) gegen ein paar marokkanische Jungs. Und Geschenke konnte  der Plettenberger auch verteilen. Und bekam dafür leuchtende Kinderaugen. "Allein dafür hat sich die ganze Rallye gelohnt", teilte uns Mauli mit, bevor er sich auf die Wüstendurchquerung vorbereitete.

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