Kultursommer-Abschluss bei „Benner-Wetter“

Plettenberg - „Tramhaft“, „beeindruckend“, „einfach toll“ – wenn Kulturamtsleiterin Barbara Benner über den Kultursommer-Abschluss spricht, kommt sie schnell ins Schwärmen. Eine ungewohnte Kulisse, 500 Zuschauer und bestes „Benner-Wetter“ – viel besser hätte ihre letzte Kultursommer-Veranstaltung wohl nicht laufen können. Zu Gast war die Gruppe „Les P´Tits Bras“. Benner: „Die wollte ich einfach hier haben.“

Klarer Fall: Eine Veranstaltung vor der Schützenhalle gibt es selten. „Das machen wir immer, wenn wir viel Platz brauchen“, sagt Benner, die nach der Veranstaltung immer wieder betont: „Ich bin sehr beeindruckt.“ Die französischen Artisten lieferten eine spektakuläre Show in luftiger Höhe – das Ganze mit einer ordentlichen Portion Witz präsentiert.

Knapp 280 Gäste hatten auf Stühlen und Bierzeltgarnituren Platz. Zahlreiche weitere stellten sich um die Bühne. Aus 360 Grad hatte man immer gute Sicht. Da war der Platz im Wieden mit den vielen Schlaglöchern schnell vergessen. Barbara Benner: „Man hat sich ganz auf die Figuren konzentriert.“

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch das „Benner-Wetter“. Dieser Begriff hat sich in den letzten Jahren eingebürgert und beschreibt die ideale Witterung für Veranstaltungen: nicht zu warm, nicht zu kalt – und vor allem kein Regen. Das gab es am Donnerstag: „Der blaue Himmel sah klasse aus“, sagt Benner, die auch die leuchtende Sichel des Mondes hervorhebt – „verzaubernd“.

Sonntag mit einem Donnerstag getauscht

Nicht nur der Abschluss, auch die anderen Veranstaltungen des Kultursommers – insbesondere auch die Kinder-Events – kamen in diesem Jahr an. „So gut wie in diesem Jahr, war der Kultursommer selten besucht“, meint Benner. Einziger Haken: Beim irischen Sonntag war vergleichsweise wenig los, was wohl an dem etwas speziellerem Programm gelegen haben dürfte.

Kultursommer-Abschluss vor der Schützenhalle in Plettenberg

Auf den Auftritt von „Les P´Tits Bras“ hat sich Benner ganz besonders gefreut. „Die wollte ich verpflichtet haben.“ Mit einem Blick aufs Budget und den Terminkalender war nur ein Donnerstag möglich. „Wir haben dann einen Kultursommer-Sonntag gegen einen Donnerstag getauscht.“

Im Gespräch mit der Heimatzeitung dankte Benner allen Helfern, ohne die die Veranstaltungen nicht möglich wären – sei es die Unterstützung des Ordnungsamtes, des Bauhofes oder aber die von Ehemann Joachim Benner. „Der fotografiert auf den Veranstaltungen“, sagt Benner. „Die Bilder kommen dann ins Kultursommer-Heft.“

Benners Nachfolge weiterhin ungeklärt

Bleibt noch die Nachfolge-Frage nach der Kulturamtsleitung offen. Barbara Benner: „Wenn ich es wüsste, würde ich es Ihnen gerne sagen.“ Bis eine Lösung gefunden würde, dauere es noch ein wenig.

Und Benner? Die fährt jetzt erst einmal zwei Wochen in den Urlaub. Dann steht die Planung des Neujahrskonzerts auf dem Programm. Anfang kommenden Jahres geht sie dann in den Ruhestand – vielleicht bei bestem „Benner-Wetter“.

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