Lennepegel verdoppelt sich

Lage in Plettenberg trotz starkem Pegelanstieg entspannt 

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Robert Wieseler vom Bauhof steht vor den Sandsäcken des Bauhofs. Rund 2 000 Stück sind dort für den Ernstfall griffbereit.

Plettenberg – Es hat viel geregnet. Die Pegelstände der Lenne haben sich auf die Nacht zu Montag teils verdoppelt. Aber: „Für ein Hochwasser ist das nicht genug“, erklärt Andreas Denker, Leiter des Baubetriebshofes. Er sieht die Situation entspannt. „Die nächsten Tage soll es ja wieder weniger regnen.“

Dennoch: Der Bauhof hat vorgesorgt. Insgesamt 2 000 Sandsäcke lagern in Stahlboxen meterhoch auf dem Bauhof-Gelände. „Einer wiegt um die 15 Kilo“, erklärt Robert Wieseler vom Bauhof. Droht ein Bach in bewohntem Gebiet überzutreten, wird mit den Säcken ein Damm gebaut. In diesem Jahr gab es glücklicherweise noch keinen Einsatz, bei dem Sandsäcke gebraucht wurden.

Die Stadt ist dafür verantwortlich, dass die Flüsse in Plettenberg ohne Störung fließen können. „Wir kontrollieren regelmäßig“, erklärt Wieseler. Heißt: Wenn irgendwo Geäst den Durchfluss stört, greifen die Bauhof-Mitarbeiter ein.

Die Lenne war gestern bestens gefüllt und entwickelte sich im Laufe des Tages zu einem reißenden Fluss. Die Stufen an der Lennepromenade waren überschwemmt. Mit zwei Baken wurde der Zutritt verwehrt. Der Lenne-Radweg war gestern allerdings noch nicht überschwemmt.

Lennepegel liegt bei 2,10 Meter

Der Pegelstand der Lenne in Rönkhausen lag gestern Mittag bei 2,10 Meter. Bereits gegen 4 Uhr morgens überschritt er die 2-Meter-Marke. Damit ist der Pegel von Sonntag auf Montag um über einen Meter kräftig angestiegen. Damit hat sich der Stand knapp verdoppelt. Größere Überschwemmungen im Stadtgebiet blieben aus.

Deutlich größer waren die Auswirkungen lenneabwärts. In Altena musste die Lenneuferstraße gesperrt werden. Entwarnung konnte hier gestern noch nicht gegeben werden. In Werdohl stand der Goetheparkplatz unter Wasser. Die Verantwortlichen haben den Platz gesperrt.

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