Kunstgemeinde präsentiert: Musik aus den 70er Jahren am Sonntag in der Böddinghauser Aula

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Plettenberg - Die Kunstgemeinde Plettenberg wagt ein Experiment: Erstmalig hat der Verein anstatt eines Theaterstücks eine Schlagerrevue in ihrem Programm aufgenommen. „Karamba“ lautet der Titel der Show, die am kommenden Sonntag, 4. November, ab 19 Uhr in der Böddinghauser Aula stattfindet.

„Das ist mal etwas anderes, das wäre doch vielleicht was“, dachten sich die Verantwortlichen der Kunstgemeinde, als sie die Schlagerrevue Ende des letzten Jahres gebucht haben. Sie hoffen, damit nicht nur das bisher treue Theater-Publikum anzusprechen, sondern auch andere Interessierte, die bisher noch nicht so oft oder gar nicht zu Veranstaltungen der Kunstgemeinde in die Aula gekommen sind.

Die Hoffnung ist berechtigt, schließlich können sich viele an die Lieder aus den 70er Jahren noch bestens erinnern. Die Zuschauer dürfen sich laut Ankündigung auf „über 50 Super-Sahneschlager“ freuen. Laut Songliste stehen dabei nicht nur einzelne Songs, sondern auch mehrere Medleys an, zum Beispiel mit Liedern von Mireille Mathieu, von Heino oder aus bekannten Kinderserien. Mitsingen, mitlachen und mitfeiern ist ausdrücklich erwünscht.

Weil das Ensemble des Hamburger Schmidt-Theaters für die Aufführung in Plettenberg besonders hohe technische Anforderungen hat, mussten sich die Mitglieder der Kunstgemeinde etwas einfallen lassen.

„Die Technik in der Aula reicht leider bei weitem nicht aus“, berichtet Vereins-Geschäftsführer Martin Meißner, nachdem ihn die Bühnenanweisungen des Schmidt-Theaters erreicht hatten. Während Aufführungen dieser Art zum Beispiel in anderen Städten dank modernstem Equipment kein Problem sind, muss nun in Plettenberg improvisiert werden. Denn: „Es gibt keinen anderen Ort, an dem die Aufführung stattfinden könnte“, sagt Meißner.

Die Kunstgemeinde hat deshalb die erforderliche Licht- und Tontechnik beim Plettenberger Veranstaltungstechniker Pierre Baltins geordert – und muss die zusätzlichen Kosten dafür tragen. „Diese Zusatzkosten schlagen ordentlich in die Kasse, aber sie werden uns nicht den Garaus machen“, sagt Meißner.

Auch vor diesem Hintergrund hofft die Kunstgemeinde, dass sich der Aufwand lohnt und am Sonntag viele Gäste kommen werden. Für Besucher, die ein Abonnement bei der Kunstgemeinde abgeschlossen haben, ist die Aufführung kostenlos. Wer noch eine Einzelkarte benötigt, kann diese zu Preise zwischen 9 und 16 Euro an der Rathaus-Info oder an der Abendkasse erwerben.

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