Letzte Veranstaltung des Kultursommer-Kinderprogramms 

Glück, Pech und ein Milan, der Kreise zieht

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Das „Wolkenorchester“ um Kinderliedermacher Toni Geiling, das am Sonntag den Abschluss des Kultursommer-Kinderprogramms bot, verstand es, sein Publikum zu begeistern. 

Plettenberg - Kinderlieder? Na ja, „Backe,backe Kuchen“ oder „Häschen in der Grube“, das lockt kein Kind mehr vom Tablet oder PC weg. Aber welche Lieder werden heute gehört? Toni Geiling und das „Wolkenorchester“ hatten die Antwort darauf.

Kinder haben vielfach ihre eigene kleine Welt, in der sie in ihrer Fantasie Abenteuer bestehen oder Absonderliches erleben. Das weiß man auch in Halle (Saale), wo Toni Geiling seine Jugend verbrachte und auch heute noch lebt. Mit neun Jahren begann er den Violinenunterricht in der Bachstadt Köthen. 

Noch heute, so sagt er, ist eigentlich die Geige sein Instrument. Aber er kann auch anders. So trat er am Sonntag mit Gitarre und seinem „Wolkenorchester“ vor der Christuskirche im Rahmen des Plettenberger Kultursommers auf, spielte und sang für die Kinder und deren Eltern die neuesten kindgerechten Lieder aus dem preisgekrönten Programm „In der Wolkenfabrik“.

Diese Lieder lassen den Kindern auch in der heutigen Zeit viel Spielraum für Geschichten, eigene Gedanken oder nur Spaß beim Mitsingen und Mitmachen. Geschickt verstand es Toni Geiling, die Kinder nach und nach aus der Reserve zu locken, aktiv zuzuhören, mitzusingen und auch zu tanzen. Selbst die Kleinsten wippten im Stehen mit oder stampften mit ihren kleinen Füßchen nach dem Vorbild der Älteren. 

Kurz gesagt: Die vier vom „Wolkenorchester“ hatten bei schönstem Sonnenschein alles und alle im Griff. Dass im Leben auch von unseren kleinen Erdenbürgern nicht immer alles rund läuft, wurde im Lied „Glück & Pech“ offenbart. Ein wunderschönes Lied war das Lied vom Milan, der über allem auf unbekannte Weise seine Kreise zieht.

Kinder fliegen ins Weltall Fantasieanregend ging es im Lied vom „Wichtelein“ zu. Und als Hänsel und – nein, nicht Gretel, sondern Berta durch das Weltall flogen, flogen die Kinder mit. Geiling, der in Plettenberg mit einer geänderten Mannschaft auftrat (diesmal war unter anderem Jon Sanders aus Neuseeland mit seiner Mandola dabei), wird in den nächsten Wochen noch in Brilon, Iserlohn, Dortmund und an vielen weiteren Orten in Deutschland mit „Toni Geiling & das Wolkenorchester“ mit „In der Wolkenfabrik“ auftreten. 

Barbara Benner vom Plettenberger Kulturbüro hatte mit diesem bunten Programmpunkt am letzten Kultursommersonntag noch ein weiteres Mal für einen kleinen Höhepunkt für die Kinder gesorgt.

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