Fast 90 Gläubige beim Karfreitags-Kreuzweg

+
Auch Eltern nahmen mit ihren Kindern am Kreuzweg zum Johanniberg teil.

PLETTENBERG - Die Sonne strahlte vom Himmel, als sich gestern rund 90 Gläubige auf dem Katholischen Friedhof in Eiringhausen versammelten, um von dort den Kreuzweg zu gehen und damit dem Kreuzestod Jesu Christi zu gedenken.

An 14 Stationen führte der von Pastor Eduard Mühlbacher geleitete Kreuzweg von der Friedhofskapelle durch den Wald hinauf zum Johanniberg und von dort wieder zurück, wo an der Kapelle der Abschluss mit der 15. Station und der Auferstehung stattfand.

 Seit nunmehr 18 Jahren steht das riesige Kreuz mitsamt Kreuzweg am Johanniberg und wie in den Vorjahren wurde auch diesmal wieder ein schweres, großes Holzkreuz abwechselnd von den Gläubigen zu den einzelnen Kreuzwegstationen getragen. Den Anfang machte Matthias Schulte, der das 30 Kilogramm schwer Holzkreuz wie einst Jesus auf die Schultern nahm. Später trugen unter anderem Harald Grieco und Rafael Kokot das Kreuz zu den Kreuzwegstationen weiter, an denen Pastor Mühlbacher gemeinsam mit den Gemeindegliedern die Leidensgeschichte des Gottessohnes wiedergab. Die Gläubigen gedachten dabei auch der Leidenden der Gegenwart, die ungerecht verurteilt, gefoltert, getötet, ihres Lebensunterhalts beraubt oder verspottet werden.

 Eine kleine Schrecksekunde gab es gestern beim Kreuzweg, als ein älterer Teilnehmer am steilen Anstieg zum Johanniberg plötzlich einen Schwächeanfall erlitt und gestützt werden musste. Der vorsorglich alarmierte Rettungswagen war dann aber nicht mehr nötig, denn der Mann fand zu Kräften zurück und konnte den Kreuzweg aus eigener Kraft beenden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.